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Ehrung im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" : Picher: Ende Januar gibt es die Silbermedaille

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Das vergangene Jahr gestaltete sich für Picher schwierig, arbeitsreich aber durchaus erfolgreich, erinnert sich Bürgermeister Detlef Christ. Er hält eine Einladung der Bundesministerin Ilse Aigner in den Händen.

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2011 | 06:23 Uhr

Picher | Das vergangene Jahr gestaltete sich für die Gemeinde Picher schwierig, arbeitsreich aber durchaus erfolgreich, erinnert sich Bürgermeister Detlef Christ im Gespräch mit SVZ. Der Bürgermeister hält eine Einladung der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, in Händen. Am 28. Januar bekommen nämlich die Vertreter der Siegergemeinden im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" offiziell Urkunden und Medaillen überreicht.

Immerhin errang die Gemeinde auf Bundesebene eine Silbermedaille. Acht Gemeinden werden in Berlin eine Gold-, 16 eine Silber- und sechs eine Bronzemedaille erhalten. Im Rahmen der Grünen Woche werden auch die Vertreter der Gemeinde Picher im Berliner ICC (Internationales Congress Centrum) den Lohn ihrer ehrenamtlichen Arbeit ernten.

Picher hat erfolgreich das Land vertreten

"Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir hier in Picher erreicht haben. Landes- und der Bundeswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft bestimmten im vergangenen Jahr das kommunale Geschehen bei uns, und wir haben erfolgreich das Land Mecklenburg-Vorpommern auf Bundesebene vertreten. Das war für uns ein großer Kraftakt. Fast alle privaten Grundstückseigentümer sowie alle gesellschaftlichen Kräfte in der Gemeinde haben sich hierbei erfolgreich mit eingebracht, und darüber bin ich sehr froh", erinnert sich der Bürgermeister.

Als ein weiteres wichtiges Vorhaben der Gemeinde im vergangenen Jahr nennt er die Sanierung der ehemaligen Schule.

Kosten erhöhten sich nach Giebelsanierung

"Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Die Fassade des Gebäudes wurde saniert, Dachstuhl und Dach erneuert und wärmegedämmt. Im Laufe der Arbeiten wurde deutlich, dass ein Giebel einsturzgefährdet war und neu aufgebaut werden musste. Dadurch haben sich unsere Baukosten erhöht. Ursprünglich waren 132 000 Euro angesetzt, jetzt sind es 151 000 Euro geworden. Davon sind 99 000 Euro Eigenmittel der Gemeinde, 52 000 Euro sind Fördermittel", rechnet Detlef Christ die Kosten vor. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein wichtiges Geschäftshaus in Picher, das einer Bank, einem Frisör und einer Musikschule Platz bietet. Ein wichtiges Vorhaben für das laufende Jahr ist die Sanierung des Gebäudes in der Lindenstraße, in dem der Raiffeisenmarkt zu finden ist. Die Haushaltslage der Gemeinde gestaltet sich 2011 nicht so angespannt wie im vorigen Jahr. "Wir haben dringenden Handlungsbedarf, es muss an dem Gebäude etwas gemacht werden. Und obwohl der aktuelle Haushalt noch nicht beschlossen ist, denke ich, dass dieses Vorhaben finanzierbar sein wird", so Detlef Christ.

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