Cauda-Equina-Syndrom : "Pia": Neues Zuhause auf dem Gnadenhof

<fettakgl>Tierheim-Mitarbeiterin Ilona Sass </fettakgl>geht vier Mal am Tag mit der kranken Pia spazieren. 'Die Freude, dass Pia eine zweite Chance bekommt, überwiegt natürlich', sagt sie.  <foto>mxhe</foto>
Tierheim-Mitarbeiterin Ilona Sass geht vier Mal am Tag mit der kranken Pia spazieren. "Die Freude, dass Pia eine zweite Chance bekommt, überwiegt natürlich", sagt sie. mxhe

Schäferhündin Pia kann endlich wieder Ball spielen und wetzt fröhlich durch den Schnee - auch wenn sie dabei auf einen Rollwagen angewiesen ist, der ihre Hinterbeine ersetzt. Und es gibt weitere gute Nachrichten für Pia.

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03. Februar 2012, 12:13 Uhr

Schäferhündin Pia kann endlich wieder Ball spielen und wetzt fröhlich durch den Schnee - auch wenn sie dabei auf einen Rollwagen angewiesen ist, der ihre Hinterbeine ersetzt. Das sieben Jahre alte Tier aus dem Roggendorfer Tierheim leidet am Cauda-Equina-Syndrom, einer degenerativen Veränderung der Wirbelsäule, die dazu geführt hat, dass die Hinterbeine der Hündin seit zwei Monaten fast vollständig gelähmt waren. "Mit dem Rollwagen hat sie wieder viel Lebensqualität dazu gewonnen, kann wieder spazieren gehen und Ball spielen", freut sich Tierheimleiterin Annette Herbing. Schmerzen habe Pia nicht. Und es gibt weitere gute Nachrichten: Die Betreiber des Gnadenhofs "Klein’er Gnadenhof" bei Rostock werden die kranke Hündin, die bereits seit vier Jahren im Tierheim lebt, aufnehmen - und sind bereits in dieser Woche mit ihr zu einem Tierarzt nach Hildesheim gefahren, der Pia mit einer speziellen Technik operieren kann. "Die Kosten dafür übernimmt der Gnadenhof. Und auch wenn es keine Garantie gibt, besteht zumindest die Chance, dass sie danach wieder laufen kann", so Herbing.

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