Phantombild zeigt Verdächtige - 50 Hinweise auf Holzklotz-Attentäter

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Nach tagelanger erfolgloser Großfahndung hat die Polizei neue Hoffnung, den Holzklotz-Attentäter von Oldenburg zu fassen. Seit der Veröffentlichung eines Phantombildes mit mehreren Verdächtigen gingen bis Mittwoch rund 50 neue Hinweise bei den Ermittlern ein. Bei der tödlichen Attacke am Ostersonntag hatte ein von einer Brücke geworfener sechs Kilo schwerer Holzklotz die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen und dabei eine zweifache Mutter vor den Augen ihrer Familie getötet.

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02. April 2008, 02:51 Uhr

Insgesamt hat die Polizei seit dem Verbrechen rund 200 Zeugenhinweise erhalten. Mehrere Tipps habe es zu der vier- bis fünfköpfigen Gruppe im Alter zwischen 16 und 20 Jahren gegeben, die sich zum Tatzeitpunkt auf der Brücke aufgehalten haben soll, sagte Polizeisprecher Sascha Weiß. Ein Zeuge habe die jungen Leute vage beschreiben können. Über ihre Identität ist nach Angaben von Weiß jedoch noch nichts bekannt.

Neue Erkenntnisse gibt es auch über den Klotz. Nach dem Stand der Ermittlungen handelt es sich um ein herausgesägtes Stück aus einem Stamm und nicht um einen sogenannten Hauklotz zum Holzspalten.

Tagelang hatten die Fahnder keine heiße Spur nach dem schockierenden Verbrechen. Hunderte Hinweise, die Überprüfung der Personalien, Befragungen auch in Schulen und der Einsatz von Spürhunden führten nicht zu einem entscheidenden Fortschritt. 6000 Euro Belohnung hatten die Ermittler nach dem Verbrechen ausgesetzt.

Am Mittwochnachmittag und -abend hofften die Fahnder wegen zwei Fernsehsendungen auf weitere Spuren. „Es ist eine Hoffnung auf einen Schub Hinweise nach den Sendungen“, sagte Weiß. Nach 17.30 Uhr im Polizeireport im Regionalprogramm von Sat.1 sollte der Fall auch um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ behandelt werden.

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