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Western-Show in Linstow : Pfeil und Bogen statt Rezeption und Kochlöffel

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"Wir spielen Cowboy und Indianer", dachten sich erneut diverse Köche, Techniker und andere Angestellte des Van der Valk-Resort Linstow. Grund dafür ist die 7. Auflage des Open-Air-Spektakels der Western-Show.

svz.de von
erstellt am 04.Jul.2013 | 11:41 Uhr

Der Besucherhang der Freilichtbühne im Van der Valk-Resort Linstow füllt sich allmählich, während die Abendsonne vom wolkenlosen Himmel scheint. Grund dafür ist die vom Drehbuch bis zur Choreografie hausgemachte 7. Auflage des Open-Air-Spektakels der Western-Show "Die Rache des Ölbarons". Dienstag war Premiere.

"Wir spielen Cowboy und Indianer", dachten sich erneut diverse Köche, Techniker und andere Angestellte des Resorts sowie einige Gastdarsteller aus Krakow am See. Mit Spaß an der Sache tauschen sie die Arbeitskleidung gegen Karohemden, Wildlederklamotten und Westernkleider und geben vor der Westernkulisse ihr Bestes. Als Autor und Darsteller ist der Resort-Pressesprecher Volker Wünsche federführend: "Ich verstehe es als Herausforderung, 34 Personen eine Rolle im Stück zu verschaffen - wobei jeder auch gern einen sprechenden Part übernehmen möchte", sagt er.

Zum ersten Mal handelt es sich bei der diesjährigen Western-Show um eine Fortsetzung aus dem vergangenen Jahr: Der Ölbaron James Foster schmort nicht länger im Gefängnis und sorgt - getarnt als Karl Feldlager - für neuen Zwist zwischen den Bleichgesichtern und Rothäuten. Wie er sich in einer Szene auf dem Sofa des Moderators "Magnus Glanz" in der Show "Western, dass…" so schlägt, sei an dieser Stelle nicht verraten. "Das Schreiben des Stückes erfolgte im Januar und Februar, quasi im stillen Kämmerlein. Man weiß nie: Kommt es beim Zuschauer an, oder nicht?", sagt Volker Wünsche.

Die gut besuchte Premiere am Dienstag lässt vermuten, dass die abwechselnd witzigen und actionreichen Szenen den Nerv des Publikums sehr wohl treffen - der Applaus am Ende der eineinhalbstündigen Show suggeriert dies zumindest. Dass im Vorfeld einige Proben aufgrund des schlechten Wetters ausfallen mussten, war den Laiendarstellern nicht anzumerken. Wie im Vorjahr unterstützt Alexandra Krüger mit Akteuren ihrer Amazonenshow aus Gnevsdorf das Spektakel, ebenfalls mit von der Partie sind die tanzenden "Western-Schwestern" aus Güstrow.

Mehr als 50 000 Zuschauer besuchten die Show in den vergangenen sechs Jahren. Es verwundert daher nicht, dass es "eine einzigartige Erfahrung für jeden Darsteller ist, auf dieser großen Bühne zu stehen", sagt Wünsche.

Die Western-Show findet jeden Dienstag im Juli und August, 19.30 Uhr, auf der Freilichtbühne in Linstow statt.

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