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Elaboro GmbH produziert im Technologie- und Gewerbezentrum : Passgenauer Zahnersatz aus Schwerin

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Es ist eine perfekte Kombination aus moderner, computergestützter Zahntechnik und handwerklichem Können, mit der die Elaboro GmbH aus Schwerin sich dem internationalen Wettbewerb stellt.

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erstellt am 14.Mär.2011 | 11:11 Uhr

Es ist eine perfekte Kombination aus moderner, computergestützter Zahntechnik und handwerklichem Können, mit der die Elaboro GmbH aus Schwerin sich dem internationalen Wettbewerb stellt. Seit Herbst vergangenen Jahres produziert das Unternehmen im Schweriner Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) passgenauen, individuellen Zahnersatz mittels eigens entwickelter 3D-Scantechnik sowie modernster Fräs- und Metall-Laser-Sintertechnik. "Wir greifen damit die Entwicklungen am Markt auf", sagt Geschäftsführer Michael Schmidt und prognostiziert: "Der individuelle Zahnersatz wird künftig weitestgehend in der ,Fabrik produziert", die traditionelle handwerkliche Fertigung vom Zahntechniker geht aufgrund des Kostendrucks und der modernen technologischen Möglichkeiten industrieller Produktion zurück." Das Unternehmen bietet zahntechnischen Laboren mit ihren innovativen Technologien die Möglichkeit, unrentable Arbeiten preiswert auszulagern.

Mit der Elaboro-Innovation könnten traditionelle Wachsmodelle und alte Gießtechniken tatsächlich schon bald der Vergangenheit angehören. Das neue Verfahren funktioniert so: Der Zähneabdruck wird eingescannt, am Computer individuell für den Patienten der neue Zahnersatz modelliert und anschließend aus Keramik, Metallen oder Kunststoffen produziert. Die individuelle anatomische Zahnform wird exakt berechnet, am Ende entsteht rundum passgenauer Zahnersatz. "Die großen Pluspunkte unserer 3D-Technik sind eben diese Genauigkeit und Exaktheit, mit der wir ganz nach Kundenwunsch in jedem Material vergleichbare Qualität garantieren können. Moderne computergestützte Diagnostika und intraorale Messtechnik eröffnen Möglichkeiten, die es bei der bisherigen Handarbeit gar nicht geben kann", verspricht Michael Schmidt. "Und dank unserer industriemäßigen Produktion, die natürlich immer den individuellen Einzelfall berücksichtigt, können wir gute Preise anbieten und sind auch gegenüber ausländischem Zahnersatz wettbewerbsfähig."

Daneben bietet die junge Technologiefirma individuelle Design- und Produktideen, beispielsweise für die Medizintechnik oder den Werkzeug- und Formenbau. Mit der hochgenauen 3D-Scantechnik können schnell und einfach individuelle naturgetreue Formen aufgegriffen werden, die bisher nur mit viel Aufwand nachgeahmt werden können. Im Computer verwandeln sich die Messdaten direkt in Formteile - zum Anfassen nahe, aber immer noch nur virtuell. Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland kann Elaboro dann mit dem Metall-Laser-Sinterverfahren die Funktionsteile sofort produzieren. Damit entstehen Unikate und Kleinteile aus verschiedensten Metallen in kürzester Zeit, praktisch "über Nacht" und ganz ohne technische Zeichnung. "Die Einsatzmöglichkeiten unserer Technik sind grenzenlos. Es lassen sich Dinge herstellen, die am Markt noch gar nicht denkbar sind", so Michael Schmidt und er ergänzt: "Auch Designer und das Schmuckgewerbe könnten sich unsere Dienstleistungen zu Nutze machen. Wir würden uns freuen, mal einen Schmuckauftrag zu erhalten oder mit innovativen Produktentwicklern zu kooperieren."

In der Elaboro GmbH sind fünf Mitarbeiter beschäftigt, die im TGZ die ideale Umgebung für ihre Ideen finden. In der Gründungsphase hat sich der 47-jährige Schweriner Michael Schmidt ganz bewusst für den Standort entschieden: "Die Bedingungen, die ein Technologie orientiertes Unternehmen in der Gründung hier vorfindet, sind einmalig."

Zukünftig möchte er die Lösungen und Produkte für die Dentaltechnik noch verbessern. Darum arbeitet das Unternehmen mit seinen Kunden an Konzepten, um regional und international noch besser zusammenzuarbeiten.

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