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15. Dezember 2017 | 11:14 Uhr

Party für den Kreissitz Ludwigslust

vom

svz.de von
erstellt am 28.Mai.2010 | 08:46 Uhr

Ludwigslust | Die Resonanz auf die Party für den Erhalt des Kreissitzes Ludwigslust, zu der gestern Abend Stadt und Landkreis eingeladen hatten, war riesig. Neben hunderten Ludwigslustern waren viele Bürger aus dem gesamten Landkreis gekommen, ebenso Landtags- und Bundestagsabgeordnete und Ludwigslusts Bürgermeisterkandidaten. Gemeinsam zeigten sie Flagge für die Lindenstadt. Es ginge nicht darum, Front gegen die Nachbarkreisstadt Parchim zu machen, sagte Bürgermeisterin Petra Billerbeck. Vielmehr solle die Party auf dem Alex der Auftakt für weitere Großveranstaltungen sein, bis hin zur Demonstration vor dem Schweriner Landtag.

Dort werde am 7. Juli die Entscheidung zur Kreisgebietsreform und damit auch zum künftigen Kreissitz fallen. "Uns muss es gelingen, die Landtagsabgeordneten zu erreichen", so Billerbeck. Sie müssen wir von den Vorteilen überzeugen, die für Ludwigslust sprechen." Die Bürgermeisterin nannte in diesem Zusammenhang die zentrale Lage der Stadt, bestehende und geplante Verkehrsanbindungen zur A 24 sowie an die A14 und sie nannte den ICE-Halt. Ludwigslust sei seit 1922 Kreisstadt, und sie blieb es nach hartem Kampf bei der Kreisgebietsreform 1994, als Hagenow Mitbewerber war. Wie Hagenow damals, sei heute Parchim gegenüber Ludwigslust in wirtschaftlich komfortablerer Lage. Bürgermeisterin Billerbeck rief alle Bürger, Vereine, Verbände, Betriebe und Schulen des Landkreises auf, bis zur Schweriner Entscheidung den Kampf für den Erhalt des Kreissitzes in Ludwigslust mit Aktionen und Präsenz zu unterstützen: "Die Entscheidung für Ludwigslust wäre aus meiner Sicht die einzig richtige Entscheidung."

Ludwigslust war und ist eine gute Kreisstadt und sie soll es auch im künftigen Großkreis sein, sagte Wolfgang Schmülling, 1. Beigeordneter des Landrates. Als Glaisiner stellte er sich voll hinter Ludwigslust. Das taten gestern bis in den späten Abend viele: Tanzgruppen aus Ludwigslust und Grabow, die Rehkids, der Fanfarenzug Ludwigslust und Ludwigslusts Partyband Seven Nights. Zum kunterbunten Kulturprogramm gab es Freibier, solange der gesponserte Vorrat reichte.

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