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Gärten an den Schlössern Wiligrad und Raben Steinfeld : Parks erwachen aus Dornröschenschlaf

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Gleich zwei Schlossparks am Schweriner See werden nach historischem Vorbild neu gestaltet: Wiligrad und Raben Steinfeld. Bis Ende Februar wurde dazu das Dickicht gelichtet.

svz.de von
erstellt am 02.Mär.2011 | 11:04 Uhr

Gleich zwei Schlossparks am Schweriner See werden derzeit nach historischem Vorbild neu gestaltet: Wiligrad und Raben Steinfeld Bis Ende Februar wurde dazu das Dickicht, das in den zurückliegenden Jahrzehnten wild aufgewachsen war, gelichtet. "Nachdem für die Bundesgartenschau der Schweriner Schlossgarten nicht nur saniert, sondern ergänzt und erweitert wurde, erfolgt nun ein weiterer, wichtiger Schritt bei der Gestaltung der Gartenlandschaften rund um den Schweriner See", sagt Diplom-Gartenbauingenieur Dietmar Braune von der Schlösserverwaltung in MV. Beide Projekte verbindet zudem noch mehr: Die Schlösser Wiligrad und Raben Steinfeld waren einst Wohnstätten von Angehörigen der großherzoglichen Familie. Jahrzehntelang wurden jedoch gerade die großzügigen Landschaftsgärten vernachlässigt.


Brüssel fördert Projekte im ländlichen Raum

Und die Parks heute nach historischem Vorbild neu zu gestalten ist vor allem teuer. Für die Sanierung in Wiligrad sind 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt in Raben Steinfeld umfasst eine Million Euro. Die Eigentümer - in Wili grad ist das das Land, in Raben Steinfeld die Gemeinde - erhalten jedoch Hilfe aus Brüssel - aus dem Fördertopf für die Entwicklung ländlicher Räume. Dass die Gemeinde Raben Steinfeld mit dabei ist, macht den Gartenbauingenieur von der Schlösserverwaltung froh. Denn auch die kleinen Gutsparks, oft in privatem oder kommunalem Eigentum, brauchen dringend eine denkmalgerechte Wiederherstellung, betont Braune.

"Die Parksanierung für unsere Bürger war ein lang gehegter Wunsch in Raben Steinfeld", berichtet Bürgermeister Horst-Dieter Kobi. Die Gemeinde hat dafür lange gespart. "Ohne das Fördergeld aus Brüssel hätten wir es dennoch nicht bezahlen können", betont Kobi. mett

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