Panzer und Kampfflugzeuge aus Russland in Südossetien

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09. August 2008, 01:53 Uhr

Moskau - Im Militärkonflikt um die von Georgien abtrünnige Region Südossetien sind nach Medienberichten Truppen von Russland aus in die Kaukasusrepublik einmarschiert. Von russischer Seite überschritten viele Panzer die Grenze nach Südossetien, hieß es am Freitag unter Berufung auf Augenzeugen. Zudem hätten den Angaben zufolge auch Kampfflugzeuge aus Russland Stellungen in Georgien bombardiert. Ob es sich tatsächlich um Einheiten der regulären russischen Armee handelte, war aber weiter unklar.

Präsident Dmitri Medwedew hatte erklärt, die Schuldigen an der Militäroffensive würden „gebührend bestraft“. Er ließ allerdings offen, in welcher Form dies geschehen solle. Im Kaukasus gibt es paramilitärische Gruppierungen. Im Süden Russland gibt es ein mehrere tausend Mann starkes Kosakenheer, dessen Mitglieder sich als Freiwillige gemeldet hatten. Regierungschef Wladimir Putin hatte gesagt, dass sich viele Freiwillige in Richtung Südossetien in Marsch gesetzt hatten.

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