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Namensfindung für Großkreis beginnt : Palu, Lewitzkreis oder Elbe-Elde-Kreis?

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Die Suche nach dem Namen für den Großkreis nach der Gebietsreform aus den Landkreisen Parchim und Ludwigslust hat begonnen. Nachdem die CDU Ludwigslust und Parchim zu Vorschlägen aufgerufen hatten.

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erstellt am 08.Mär.2011 | 11:13 Uhr

Die Suche nach dem Namen für den Großkreis nach der Gebietsreform aus den Landkreisen Parchim und Ludwigslust hat begonnen. Nachdem die CDU Ludwigslust und Parchim gemeinsam zu Vorschlägen aufgerufen hatten, bittet jetzt auch Kreistagspräsidentin Gisela Schwarz um Ideen. "Über den Namen werden am 4. September die Bürger selbst entscheiden. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich auch rege im Vorfeld an der Sammlung der Vorschläge beteiligen", sagt sie. Den Anfang bei der Namensfindung hat die CDU-Fraktion gemacht. Nach ihrem ersten Aufruf haben Menschen aus beiden Landkreisen die unterschiedlichsten Ideen genannt. Am Telefon, per E-Mail oder mit der Post kamen Vorschläge wie "Elbe-Elde-Kreis", "Lulu-Pütt", "Palu", "Südwestmecklenburg", "Griese Gegend" oder gar "Ha-Lu-Pa". Alle Vorschläge sind notiert, die CDU-Fraktion wird sie auf einer der nächsten Kreistagssitzung auf die Tagesordnung setzen lassen. Spätestens am 4. Mai müssen die beiden Landkreise ihren Favoriten-Namen an das Innenministerium geschickt haben, sagt Andreas Scharfschwerdt, Referent des Ludwigsluster Landrates Rolf Christiansen. Bis dahin wünscht sich Gisela Schwarz eine breite fraktionsübergreifende Beteiligung. Vorschläge können bis April direkt an die Kreistagspräsidentin in der Garnisonsstraße 1, 19288 Ludwigslust geschickt werden oder auch an die E-Mail-Adresse des Landrates: Christian sen@ludwigslust.de.

Der Kreistag wird noch vor Mai für einen der Namen stimmen. Auch die Parchimer Kreistagsabgeordneten werden sich für einen ihrer Vorschläge entscheiden. Die Entscheidungen beider Kreistage werden den Wählern am 4. September bei der Landtags-, Kreistags- und Landratswahl alternativ zur Abstimmung vorgelegt. "Die einfache Mehrheit wird über den Namen entscheiden", so Andreas Scharfschwerdt. Sollten beide Kreistage den selben Vorschlag machen, käme auf die Wähler nur die Alternative "Ja" oder "Nein" zu.

Nach ihrem Favoriten befragt, äußert sich Kreistags präsidentin Schwarz, die auch in Hagenow Bürgermeisterin ist, zurückhaltend. "Ich finde, der Name sollte nicht an irgendeine Stadt im neuen Großkreis gebunden sein. Mit dieser Variante werden sich immer die Einwohner der anderen Städte ausgegrenzt fühlen." Sie selbst könnte mit der Variante "Südwestmecklenburg" gut leben. Für die Ludwigsluster Kreisvorsitzende der CDU Maika Friemann-Jennert war das bisher immer nur ein Arbeitstitel des künftigen Großkreises. "Es geht darum, dass sich alle Bewohner des neuen Kreises auch mit dem Namen identifizieren können. Allein schon durch das Kürzel auf den Kennzeichen an neu zugelassenen Fahrzeugen werde der Name des Landkreises im Alltag sehr präsent sein." Zurzeit gibt es drei Favoriten unter den Vorschlägen: Elbe-Elde-Kreis, Südwestmecklenburg und Lewitz-Kreis.

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