Opfer der Randale bleibt in Bützow - Imbiss-Betreiber: „Ich fühle mich wieder wohl“

S. Mahmood
S. Mahmood

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26. August 2008, 07:17 Uhr

Bützow - Angst um Kind, Frau und sein eigenes Leben hatte Saqib Mahmood in der Nacht des Schreckens. Die rechten Randalierer stürzten auf den Imbiss-Laden des Pakistani, zertrümmerten Jalousien und Fenster, drangen in den Gastraum ein und brüllten Parolen.

Der Imbiss-Verkäufer stand am Fenster im ersten Stock und fürchtete: Nun ist es aus. Mahmood dachte anschließend darüber nach, Bützow zu verlassen. Er ist geblieben. „Es ist schwer, irgendwo neu anzufangen.“ Außerdem fühle er sich wieder wohl in Bützow.

Gerade in diesen Tagen wird der 33-Jährige häufig auf die Randale-Nacht angesprochen. „Viele haben Bauchschmerzen, ich nicht. Ich hoffe, bei diesem Stadtfest geht es gut.“ Er habe die Diskussionen der vergangenen zwölf Monate verfolgt. „Schön, dass es dieses Bündnis gibt, die Stadt versucht, etwas zu tun“, sagt er und hofft, dass es reicht. „Ich weiß auch nicht, wie man es besser machen könnte.“

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