Olympischer Fackellauf in Paris wieder aufgenommen

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07. April 2008, 03:24 Uhr

Paris - Der Olympische Fackellauf in Paris ist mit brennender Flamme wieder aufgenommen worden. Die Flamme war kurz nach Beginn des Laufs gegen Mittag wegen technischer Probleme erloschen, wie die Polizei mitteilte. Die Störung habe wenige Minuten gedauert, berichtete der Fernsehsender LCI. Zu Beginn des Fackellaufs hatte es Proteste pro-tibetischer Demonstranten gegeben. Der Fackelträger war gegen Mittag auf der ersten Etage des Eiffelturms gestartet und kurz danach unter Polizeischutz in einen Bus gestiegen.

Nach Angaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt es ein Begleitfahrzeug, in dem eine sogenannte Laterne transportiert wird. Diese „Laterne“ ist ein geschützter Behälter, in dem das eigentliche Olympische Feuer gehalten wird. Wenn die Fackel durch Wettereinflüsse, technische Pannen oder durch Angriffe auf die Läufer erlischt, kann sie im Begleitfahrzeug erneut entzündet werden.

Am Fuß des Eiffelturms skandierte eine Gruppe europäischer und tibetischer Demonstranten „Freiheit für Tibet“. Auf dem gegenüberliegenden Platz Trocadéro hatten sich mehrere Tausend Menschen versammelt, die gegen die chinesische Tibet-Politik protestierten. Etwa 3000 Sicherheitskräfte sollten den 28 Kilometer langen Fackellauf durch Paris schützen. Die Fackel war in der Nacht zum Montag aus London gekommen. In der britischen Hauptstadt hatte es ebenfalls tumultartige Proteste gegeben.

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