Olympia-Sieg mit Protest-Shirt?

von
27. März 2008, 08:34 Uhr

Berlin - Die Diskussion um einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking geht nach dem Nein des Deutschen Olympischen Sportbundes weiter. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, forderte das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, Protestaktionen der Sportler zu erlauben. Auch das IOC müsse damit leben können, wenn sich Sportler zur Siegerehrung Protest-T-Shirts anziehen würden.

Als Zeichen des Protestes wäre auch ein weißer Schal geeignet, den der Dalai Lama als Friedenssymbol bekannt gemacht hat. Unterstützung bekam Nooke vom Vorsitzenden des Sportausschusses im Bundestag. Peter Danckert sagte unserer Zeitung, Sportler seien mündige Bürger, Meinungen dürften nicht bestraft werden.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen