Obama dankt seinen Anhängern

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05. November 2008, 06:50 Uhr

Washington - Der demokratische Senator Barack Obama ist kurz nach Bekanntgabe seines Sieges bei der US-Präsidentschaftswahl vor seine jubelnden Anhänger getreten. „Der Wandel ist nach Amerika gekommen“, rief Barack Obama den Hunderttausenden zu, die sich in seiner Heimatstadt Chicago versammelt hatten.

Die Wahl habe bewiesen, dass es die Vereinigten Staaten von Amerika gebe, über alle sozialen und ethnischen Grenzen hinweg. Es sei „ein Beweis der Macht der Demokratie“, sagte ein strahlender Barack Obama, der auf die überwältigende Beteiligung aller Gruppen an dieser Wahl verwies.

„Ich werde immer aufrichtig mit Euch sein“, versprach Obama seinen Anhängern. Er rief die Amerikaner zur Zusammenarbeit auf und appellierte auch an jene Amerikaner, die ihn nicht gewählt hatten, ihn nun zu unterstützen. „Ich brauche Eure Hilfe, und ich werde auch Euer Präsident sein.“

Zur Rolle der USA betonte Obama, die Stärke des Landes beruhe nicht auf seinen Muskeln, sondern auf seinen Idealen wie der Demokratie. Obama betonte die großen Herausforderung, die auf die USA warteten. Amerika befinde sich in zwei Kriegen, es gebe die größte finanzielle Krise seit langer Zeit. Es müssten „neue Jobs geschaffen, Allianzen repariert werden“. Dies werde seine Zeit brauchen, „wir werde mehr als ein Jahr brauchen“. Aber „wir werden es schaffen, das verspreche ich“.

Obama dankte seinen Freunden und Verwandten für ihre Unterstützung. Seine Ehefrau Michelle stellte Obama als die „nächste First Lady“ der Vereinigten Staaten vor. Obama beendete seine Rede mit seinem Wahlkampfslogan „Yes we can“. An der Seite seiner Frau Michelle und seines Vizes Joe Biden ließ Obama sich dann von der begeisterten Menge feiern.

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