Rostock : Nordex senkt Umsatzziel für 2010

Rundgang im Oktober: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Mecklenburg-Vorpommerns  Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD, r.) und Thomas Richterich (2. v. l.), Vorstandsvorsitzender von Nordex, im Oktober in einer Fertigungshalle in Rostock. ddp
Rundgang im Oktober: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD, r.) und Thomas Richterich (2. v. l.), Vorstandsvorsitzender von Nordex, im Oktober in einer Fertigungshalle in Rostock. ddp

Der Windkraftanlagenbauer Nordex AG hat im dritten Quartal 2010 Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Der Umsatz sank von 301,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 264,4 Millionen Euro.

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12. November 2010, 11:48 Uhr

Der operative Gewinn sei um knapp 20 Prozent auf 10,2 Millionen Euro zurückgegangen. Damit sei Nordex hinter den Erwartungen geblieben.

Als wesentliche Ursache für diese Entwicklung sieht das Unternehmen die allgemein schwache Marktentwicklung. Das Hauptwerk von Nordex steht in Rostock, seinen Sitz hat die Firma in Norderstedt (Schleswig-Holstein). Für das laufende Geschäftsjahr 2010 geht Nordex nicht mehr von einer leichten Umsatzsteigerung aus. 2009 lag der Umsatz noch bei knapp 1,2 Milliarden Euro - nun würde nur mehr rund eine Milliarde Euro angestrebt. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres musste ein Umsatzrückgang von 814 auf 614,2 Millionen Euro hingenommen werden. Der Auftragseingang blieb schwach.

Insgesamt gingen von Juli bis September Bestellungen im Wert von 201 Millionen Euro ein - das sind zwei Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum.

Damit liege der Auftragsbestand bei einem Volumen von knapp 2,4 Milliarden Euro, davon seien 423 Millionen Euro fest finanziert. Für das laufende, letzte Quartal des Jahres 2010 erwartet Nordex allerdings ein deutlich anziehendes Neugeschäft - und damit Impulse für Wachstum im Jahr 2011. Es zeichne sich ab, dass das vierte Quartal mit Blick auf Umsatz- und Ergebnisbeitrag das stärkste im Jahresverlauf sein wird. Das Unternehmen habe Programme zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung seiner Turbinen gestartet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

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