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Internationaler Auftritt auf höchstem Niveau zieht an : Nord Stream sponsert Schweriner SC

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Der Teamleitung des deutschen Volleyball-Damen-Meisters ist ein großer Coup gelungen. Zur neuen Saison begrüßt der Schweriner SC die Nord Stream AG in seinem Sponsorenpool. Das Engagement ist auf drei Jahre angelegt.

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2011 | 10:11 Uhr

Schwerin | Erste Erfolge bei der Neugewinnung von Sponsoren vermeldete am Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz die Teamleitung der Schweriner Volleyballerinnen. Zu dem seit langem bestehenden Sponsorenpool kommen zwei neue hinzu. Mit der Möbelstadt Rück kehrt nach einjähriger Abstinenz ein langjähriger Sponsor zurück. Und mit der Nord Stream AG gelang dem SSC ein beachtlicher Coup. Das Pipeline-Konsortium mit Sitz im schweizerischen Zug und in Moskau unterstützt sowohl die Bundesliga-Mannschaft als auch den Volleyball-Nachwuchs des Vereins gleich über drei Jahre. "Der Schweriner SC präsentiert sich international in der Champions League und macht eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Diese beiden Komponenten passen genau zu unserer Sponsoring-Strategie", erklärte der Communications Director der Nord Stream AG, Ulrich Lissek. Und er ergänzte: "Wir sind eher durch Zufall auf den Schweriner SC gestoßen. Die dann geführten Gespräche waren sehr positiv. Wir wollen kein kurzfristiges Engagement. Sponsoring bedeutet für uns, dass sich beide Seiten aufeinander verlassen können." Zusammen mit der Förderung in den Bereichen Umweltschutz und Kultur (Baltic Philharmonie Orchester auf Jugendebene) strahle das Engagement weit über die Landesgrenzen von MV hinaus.

Bereits von 1996 bis 2010 saß die Möbelstadt Rück beim SSC im Boot. "Wir sind ein werbeintensives Unternehmen, das gilt auch für das Sponsoring. Wir müssen auf die Außenwirkung achten. Wir glauben, dass wir das jetzt beim SSC über das Rollbandensystem wieder zeigen können", so Ulrich Schmeißer, Geschäftsleitung für Logistik und Haustechnik bei Rück. Über die Höhe der beiden Engagements wurde nichts bekannt. Aber man muss kein Prophet sein, dass zum deutschen Volleyball-Damen-Meister längst nicht so viel Geld fließt wie zu einem Fußball-Zweit- oder Drittligisten.

So erfreulich die Neuengagements und die Verlängerung der weiteren langjährigen Sponsoren für den SSC sind, es liegt noch eine Menge Arbeit in Sachen Abdeckung des Saisonetats vor der Teamleitung. "Ich hoffe, dass wir in diesem Fahrwasser noch weitere Sponsoren gewinnen können", sagte denn auch SSC-Teamleitungsmitglied Michael Evers. Der Bundesliga-Etat liegt inklusive Sach- und Geldleistungen bei rund 800 000 Euro. Hinzu kommen noch rund 75 000 für die Champions-League-Vorrunde. Und nochmals rechnet der SSC rund 25 000 für die folgende Runde ein (entweder im Achtelfinale der Champions League oder als Absteiger aus der CL in der Challenge-Round des CEV-Pokals). Nicht umsonst redet die Teamleitung seit langem davon, dass die Champions League Fluch und Segen zugleich ist.

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