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Neustadt rüstet sich zum 18. Burgfest

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erstellt am 30.Mai.2010 | 09:15 Uhr

Neustadt-Glewe | Seit Mitte März etwa steht das komplette Programm für das diesjährige, das 18. Burgfest, das vom 11. bis 13. Juni wieder rund um Neustadts Burg gefeiert wird. Und das ist zweifellos sehr beruhigend für Daniela Buck. Seit vielen Jahren hält die Neustädterin die organisatorischen Fäden in der Hand. So ein Fest, das tausende Besucher in die Stadt lockt, organisiere man nicht in ein paar Tagen. "Ganz bestimmt nicht. Im Grunde nutze ich jedes Fest, um mit den Akteuren, den Künstlern, Musikern und Handwerkern zu sprechen und sie für das nächste Jahr anzuheuern", sagt die Mitarbeiterin der Stadt. Auch anderswo gibt es Burgfeste, etliche mittelalterliche Märkte sowieso. Und für alle diese Termine werden zünftige Darsteller rekrutiert. "Wenn man da zu spät kommt, hat man keine Chance mehr. Dann haben die Leute ihre Terminkalender längst voll." In den ersten Jahren sei sie schon mal zu spät gekommen. In den letzten nicht mehr.

Mehr als 700 Akteure ziehen vor die Tore der Burg

So werden mehr als 700 Akteure an den drei Tagen das Neustädter Fest bestreiten. Das sind so viele wie noch nie. Sie werden die Burgwiese belagern, im Burginnenhof tanzen, auf den Wegen flanieren, kämpfen, Feuer bändigen, arbeiten, singen: Als Musiker, als Gaukler, Tänzer. Auch im Wikingerlager wird es in diesem Jahr definitiv voller. Statt der rund 120 Kämpfer, die in den Vorjahren aus vieler Herren Länder nach Neustadt-Glewe gekommen, und bei etlichen und immer nicht ganz ungefährlichen Schaukämpfen bejubelt worden waren, werden diesmal 200 erwartet.

Im Wikingerlager oberhalb der Elde wird es enger

"Es gab so viele Anfragen, dass wir etlichen Leuten sogar absagen mussten", sagt Daniela Buck. 200 Kämpfer aber werden kommen, und um die alle unterzubringen, wird das Wikingerlager großzügiger ausfallen. Am Rande des Lagers, genauer gesagt am Eldeufer, wird in diesem Jahr erstmals auch ein Wikingerschiff anlegen. Bleibt es bei der Anfahrt von Havarien verschont, werden Burgfestgäste an Bord gehen und vielleicht sogar ein Stück auf der Elde fahren können.

Das Programm - das es am Einlass wieder in Flyerform geben wird und das man unbedingt mitnehmen sollte - verspricht erneut eine Menge. Zu einem Teil setzen die Gastgeber natürlich auf solche Dinge, die beim Publikum angekommen sind und sich bewährt haben. Wie jedes Jahr aber werden auch neue, unbekannte Aktionen, Darsteller und Darbietungen zu erleben sein. Quasi eine Mischung aus Wiedersehen und Neuentdeckung. "Das hat vor allem in den letzten Jahren immer gut funktioniert", so die Neustädterin, die jedoch nicht zu viel verraten möchte.

Gut funktioniert hat in den letzten Jahren immer auch der Getränke-Stand des Lions Clubs Ludwigslust. Ihren Stand werden die Lions auch diesmal haben und wieder wird aus den Zapfhähnen speziell für den Anlass gebrautes "Burgfestbier" fließen, dessen Erlös zu einem Teil wiederum für einen guten Zweck gespendet werden soll.

14 Tage vor dem Fest sind die meisten Hürden genommen. Die letzte bleibt das Fest selbst, für das sich die Organisatoren wünschen, dass es ohne schwerwiegende Zwischenfälle über die Bühne gehen wird. Nicht einfach wird auch der Aufbau, der voraussichtlich am 8. oder 9. Juni startet, und für den es wie jedes Jahr einen Schlachtplan geben muss - Daniela Buck brütet dieser Tage bereits darüber.

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