Lübtheen: „Lindenschule “ CO2-freie Bildungsstätte : Neues Schulzeitalter beginnt

<strong>Innenminister  Lorenz Caffier</strong>,  Georg  Schmidt,  Ute Lindenau,   Andreas  Rossmann  und    Andreas  Cordt (v.l.n.r.)    beim  Rundgang. Im  Keller  befindet sich  das Herzstück der heizkostenneutralen  Schule, zum  Beispiel  die  Wärmepumpe  und  der  Pufferspeicher. <fotos> B.  Schmidt</fotos>
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Innenminister Lorenz Caffier, Georg Schmidt, Ute Lindenau, Andreas Rossmann und Andreas Cordt (v.l.n.r.) beim Rundgang. Im Keller befindet sich das Herzstück der heizkostenneutralen Schule, zum Beispiel die Wärmepumpe und der Pufferspeicher. B. Schmidt

Der Minister zeigte sich überzeugt, dass die Schüler in dem farbenfrohen, mit modernster Technik ausgestatteten CO 2 freien Schulgebäude gerne lernen werden. Seit Januar 2010 wird der Plattenbau umgebaut.

svz.de von
28. April 2011, 11:21 Uhr

Noch wird vor der "Lindenschule " von den Mitarbeitern der Firma Mertens aus Pritzwalk der Platz für den Rasen geebnet. Ansonsten ist das Gebäude am Eingang der Lindenstadt schon ein Hingucker. Zwar fehlen die Schüler. Aber die, die schon einmal einen Blick in die komplett sanierte Schule in der Rudolf-Breitscheid-Straße werfen durften, sind begeistert. Sie freuen sich auf den Unterricht in diesem einmaligen Bau - das bestätigte gestern der Schulleiter Andreas Cordt dem Innenminister Lorenz Caffier. Der Minister zeigte sich überzeugt, dass die Schüler in dem farbenfrohen, mit modernster Technik ausgestatteten CO 2 -freien Schulgebäude gerne lernen werden.

Seit Januar 2010 wird der ehemalige Plattenbau völlig umgebaut - die Lübtheener Schule ist mit Fertigstellung bundesweit die erste heizkostenneutrale Schule. Das Bauvorhaben kostet etwa 4,7 Millionen Euro, wie Bürgermeisterin Ute Lindenau informierte. Innenminister Lorenz Caffier überbrachte gestern der Lübtheener Bürgermeisterin einen Förderbescheid der Landesregierung in Höhe vom 751 000 Euro.

"Mit diesem Bau werden die Unterrichtsbedingungen für die Schüler deutlich verbessert und zugleich auch das Stadtbild in seiner Gesamtheit aufgewertet", so Lorenz Caffier bei der Übergabe. "Ein Schulgebäude ohne Heizkosten gibt es in ganz Deutschland noch nicht", unterstrich er. In einem Jahr, so versprach er, werde er wieder kommen und sich von der praktischen Umsetzung überzeugen. Der Minister ließ sich bei einem Rundgang durch das fast fertige Gebäude die Funktionsweise des Hauses vom Architekten Andreas Rossmann und dem Planer Georg Schmidt ausführlich erklären. Mit beim Rundgang waren u.a. Wolfgang Schmülling, 1. Beigeordneter des Landrates, die Fraktionsvorsitzenden der Stadtvertretung sowie Bauamtsleiter Frank Wein.

In wenigen Wochen wird es hier nicht mehr so ruhig zugehen. Am 19. und 20. Mai kommen die letzten Möbel aus der alten in die neue Regionale Schule, die den Namen "Lindenschule" trägt. Dann werden die 160 Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse in 15 modernen Klassenräumen Unterricht erhalten. Am Montag, dem 23. Mai 2011, beginnt ein neues Schulzeitalter in Lübtheen.

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