Nordwestkreis und Wismar planen eigene Ausländerbehörde : Neue Plätze für Asylsuchende

Wismar baut die Unterkunftsmöglichkeiten aus.zvs
Wismar baut die Unterkunftsmöglichkeiten aus.zvs

Der Landkreis NWM und Wismar wollen in Ausländerfragen enger zusammenarbeiten. Es ist eine gemeinsame Ausländerbehörde geplant. Damit wird die Zahl der Betreuungsplätze aufstockt.

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29. November 2010, 07:26 Uhr

Die Wismarer Haffburg wird seit Januar 1995 als Unterkunft genutzt. Hier standen bislang knapp 100 Plätze zur Verfügung. Diese Zahl wird auf rund 200 erhöht.

Auch in Greifswald und Ludwigslust wurde aufgestockt. Mit den Einrichtungen in Rostock, Bad Doberan, Jürgensdorf bei Demmin, Parchim und Neubrandenburg gibt es in Mecklenburg dann 1600 Plätze. Bis zum 30. September zählt das Innenministerium 1156 Asylbewerber in MV. In Wismar sind zurzeit 189 Asylsuchende gemeldet.

Sechs Asylsuchende aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg sind vor einigen Tagen nach Wismar gezogen. Sie waren vorübergehend in einer Pension untergebracht, weil der Landkreis kein eigenes Heim hat. "Diese Zuweisungen standen von Anfang an unter dem Vorbehalt der Umverteilung, sobald neue Heimkapazitäten im Land zur Verfügung stehen", erklärt Falk Jonischkies, Sprecher des Innenministeriums. Denn: "Die Asylbewerberheime im Landkreis NWM wurden bereits in den Jahren 2003 bis 2006 nach und nach aufgrund geringer Belegungszahlen geschlossen", so der Ministeriumssprecher weiter.

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