Jugendliche beim Landesjugendcamp Kirch Kogel : Nachdenken und feiern

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"Gehts noch"? Diese Frage stellten sich knapp 200 junge Leute beim diesjährigen Landesjugendcamp in Kirch Kogel. Am Freitag kamen sie aus verschiedenen Richtungen des Landes MV.

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30. Mai 2011, 12:40 Uhr

"Gehts noch"? Diese Frage stellten sich knapp 200 junge Leute ab 16 Jahren beim diesjährigen Landesjugendcamp in Kirch Kogel am Wochenende. Am Freitag kamen sie aus verschiedenen Richtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, um hier ein buntes Wochenende zu verbringen. "Wir bieten einen bunten Mix mit unterschiedlichen Impulsen", sagt Friedemann Müller, Landesjugendreferent im Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Landeskirche, aus Schwerin. Während tagsüber verschiedene Treffpunkte mit Workshops auf dem Programm standen, sollte abends gefeiert werden.

Am Freitag begann es gleich mit viel Musik, die Band "JuKi" - was für Jugendkirche steht - aus Rostock war gekommen und bot ein Programm, unter anderem mit Querflöten, Cello, Schlagzeug und Keyboard.

Christina Köster (19) aus Güstrow war zum zweiten Mal mit dabei. Diesmal übernahm sie die Moderation des ersten Abends, saß auch im Organisationsteam. "Ich organisiere gern und mag es, mir Dinge auszudenken, die Jugendlichen Spaß machen", sagt die 19-Jährige, die gerade ihr Abitur in Bockhorst absolviert. Sie freue sich, hier viele Leute zu treffen und mit ihnen über politische Themen, aber auch über das Leben nachzudenken.

Das Thema habe sich der Vorbereitungskreis überlegt. "Ausschlaggebend dafür war ,Stuttgart 21", erzählt Christina Köster. Über gesellschaftliche Veränderungen mit Jugendlichen ihres Alters nachzudenken, findet sie spannend. "Aus diesen Gesprächen nehme ich viel mit", sagt sie.

Auch wenn bei 13 Grad am Freitagabend noch kein sommerliches Flair aufkommen wollte, die knapp 200 Jugendlichen waren guter Dinge. Schließlich ist es der "Haupt-Act" der evangelischen Jugend des Landes. Als "Mitmach-Camp" bezeichnet es Friedemann Müller. "Es lebt davon, dass jeder mitmacht", erklärt der Landesjugendreferent.

Müller erwartete am gesamten Wochenende etwa 250 Teilnehmer, darunter zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter. Sie alle erlebten am Sonntag einen Abschlussgottesdienst, nach dem es für jeden Teilnehmer wieder in Richtung Heimat ging.

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