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Franzi Goltz auf Goldkurs : MV-Segler vor Palma spitze

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Zuversichtlich und zufrieden startete die Schwerinerin Franziska Goltz gestern in den vierten Wettfahrttag bei der 42. Trofeo SAR Princesa Sofia Mapfre vor Palma.

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erstellt am 08.Apr.2011 | 10:26 Uhr

Zuversichtlich und zufrieden startete die Schwerinerin Franziska Goltz gestern in den vierten Wettfahrttag bei der 42. Trofeo SAR Princesa Sofia Mapfre vor Palma: Als 15. der Gesamtwertung ist sie derzeit beste Deutsche im Feld der 78 Starterinnen. "Es läuft einfach gut momentan, es passt insbesondere auf der Kreuz, vor dem Wind fehlt noch ein bisschen der Rhythmus, aber das ist wohl eher eine Kopfsache", analysierte die 26-Jährige vom Schweriner Seglerverein. Dabei verlief der Einstieg in die hochklassig besetzte Auftaktregatta des vorolympischen Jahres für Goltz alles andere als optimal: Bei starkem Wind und heftigen Böen mit Spitzen um die 30 Knoten Wind kenterte sie gleich in der ersten Wettfahrt und hatte in der zweiten einen großen Knoten in der Schot. "Ich hatte ganz schön zu kämpfen", erinnert sich die Athletin des "Glashäger Leistungsteams". Doch hatte der Wind mit den insgesamt 710 Teams aus 53 Nationen ein Einsehen und die Segler konnten die weiteren Wettfahrttage bei Sonnenschein und angenehmer Seebrise "genießen". Franziska Goltz jedenfalls hofft bis zum letzten Tag auf die Regattabahnen fahren zu dürfen, denn morgen starten nur die besten Zehn des Gesamtklassements zu einem Medalrace.

Ähnlich positiv auch die Meldungen aus der Herrenabteilung auf dem Wasser: Jan Kurfeld führt das deutsche Feld im Finn Dinghy nach dem dritten Tag an und startet in der Goldgruppe auf Rang zwölf. Vor allem freut er sich über seinen zweiten Platz in der fünften Wettfahrt: "An der ersten Tonne war ich noch Fünfter und habe dann noch toll aufgeholt!", erzählt der 23-jährige Erfolgssegler aus Wismar. Sein Ziel ist, in dem hochkarätig besetzten Feld mit dem mehrfachen Olympiasieger und Weltmeister Ben Ainslie (GB) an der Spitze unter die ersten 20 zu kommen. Die Schweriner Christoph Froh und André Budzien liegen derzeit auf den Rängen 52 und 45.

Für die Rostocker Alexander Schlonski und Matthias Bohn läuft es bisher nicht optimal: Nach fünf Wettfahrten liegen sie als zweitbeste deutsche Crew zwar auf Rang 16, waren jedoch nicht zufrieden mit ihren Leistungen: "Bei dem Starkwind am ersten Tag sind wir auf Sicherheit gefahren, um unser geliehenes Boot nicht kaputtzumachen, am zweiten Tag lief es einfach nicht rund. Uns fehlt zur Zeit das glückliche Händchen", resümierten sie nach mehreren Fehlentscheidungen und hoffen für die verbleibenden Wettfahrten auf mehr Fortune. Auch bei den Starbooten starten morgen lediglich die besten zehn Crews zum Medalrace.

Noch bis Sonnabend findet die 42. Trofeo SAR Princesa Sofia Mapfre vor Palma statt.

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