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Hagenow : Museum: Jetzt ist das Fachwerk dran

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Während sich das Haus des städtischen Museums gegenwärtig von außen mit Planen verhängt zeigt, haben die Handwerker im Inneren des Gebäudes allerhand zu tun.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2011 | 08:24 Uhr

Während sich das Haus des städtischen Museums gegenwärtig von außen mit Planen verhängt zeigt, haben die Handwerker im Inneren des Gebäudes allerhand zu tun. An vielen Stellen sind die Gefache freigelegt. Schwerpunkt der laufenden Sanierungsphase ist nämlich das Fachwerk.

Rückblick: Was wurde bisher während der umfassenden Sanierung des Hauses getan? Dieter Schulze vom Fachbereich Gebäudemanagement der Hagenower Stadtverwaltung gibt Auskunft: "Im November des vergangenen Jahres begannen die Sicherungsmaßnahmen des Hauses. Der Süd-Giebel im zukünftigen Einfahrtsbereich ist bereits fertig gestellt. Nach der Giebelsanierung haben jetzt die Zimmerer das Sagen auf der Baustelle", erläutert Schulze.

Jeden Balken genau unter die Lupe nehmen

Um die Statik des historischen Gebäudes zu entlasten, wurden die Dachziegel abgenommen. Nun sind die Bauleute dabei, die beschädigten Balken, die im Außenbereich aus Eichenholz und im Innenbereich aus Nadelholz bestehen, zu ermitteln und abschnittsweise zu erneuern bzw. abzufangen. Das betrifft auch die Dachkonstruktion. Dabei muss jeder einzelne Balken genau auf Schadstellen untersucht werden. Das ist eine umfangreiche Arbeit in so einem großen Gebäude.

"Wir müssen leider eine zeitliche Verzögerung in unserem Bauablaufplan feststellen. Wir haben das Schweriner Unternehmen, das die Zimmererarbeiten gegenwärtig ausführt, aufgefordert, die Anzahl der Handwerker hier auf der Baustelle zu erhöhen", machte Schulze mit dem Hinweis deutlich, dass die Rohbauarbeiten jetzt erst einmal ruhen müssen, bis die Zimmerer einen gewissen Vorlauf geschaffen haben. Der Auftraggeber, die Stadt Hagenow, geht davon aus, dass im August die Zimmermannsarbeiten abgeschlossen sind. Danach soll das Dach gedeckt werden und der Ausbau kann weitergehen.

Die geplanten Gesamt-Baukosten belaufen sich nach den Worten von Fachbereichsleiter Dirk Wiese auf über eine Million Euro. Von den förderfähigen Kosten werden 75 Prozent durch die Städtebauförderung getragen, 25 Prozent der Kosten finanziert die Kommune.

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