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Schwerin: Zuwachs auch für Klassische Moderne : Museum erhält teure Geschenke

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Das Staatliche Museum kann Lücken in seinen Sammlungen schließen. Vom Berliner Kunstmäzen Müller erhielt es die von Gaston Lenthe gemalten Porträts eines jungen Paares aus dem Jahre 1845.

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erstellt am 07.Apr.2011 | 03:58 Uhr

Das Staatliche Museum kann Lücken in seinen Sammlungen schließen. Vom Berliner Kunstmäzen Christoph Müller, der sich seit Jahren dem Schweriner Museum eng verbunden fühlt, erhielt es die von Gaston Lenthe gemalten Porträts eines jungen Paares aus dem Jahre 1845. Hinzu kommen Schenkungen von zwei zeitgenössischen Künstlern für die Abteilung der Klassischen Moderne.

"Als bei Christie`s in New York vor zwei Jahren etliche Kunstwerke aus dem Nachlass des Kunsthistorikers Julius Held versteigert wurden, sah ich die Bilder von Lenthe. Da war mit klar: Die müssen nach Schwerin", erzählte Müller. "Ich konnte sie ersteigern und jetzt, nachdem sie von der Museumsrestauratorin so wunderbar restauriert wurden, können sie auch ausgestellt werden", sagt Müller. Und dann fügte er noch an: " Vielleicht bekommen wir ja auch noch heraus, welche Personen Lenthe hier porträtiert hat. Denn außer seinem Signum und der Jahreszahl gibt es keine Informationen, nur dass es sich um Leute aus Schwerin oder der Umgebung gehandelt haben muss, denn damals war Lenthe schon Hofmaler."

Museumsdirektor Dr. Dirk Blübaum bedankte sich herzlich bei Müller und versicherte, dass die Gemälde im neuen Lenthe-Saal neben der Hofdornitz des Schlosses ihren Platz finden und eine wunderbare Ergänzung der dort gezeigten großformatigen Arbeiten des Künstlers seien. Übereignet wurden dem Staatlichen Museum noch weitere wertvolle Werke von zwei dem Haus verbundenen zeitgenössischen Künstlern: Der Holländer Jan Henderikse schenkte dem Museum seinen Geldkoffer "Money, Money, Money", ein Readymade, mit dem er sich auf ironische Art mit dem Thema Geld auseinandersetzt. Der Frankfurter Maler Icke Winzer übereignete dem Museum zwei Gemälde der "Neuen Konkreten Kunst", die Farbe als Ausdrucksmittel besonders betonen.

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