Munitionsfund im Tümpel

svz.de von
16. Oktober 2008, 05:54 Uhr

Zidderich - Eine 125 Millimeter panzerbrechende Übungsgranate sowjetischer Herkunft ist gestern bei Zidderich gefunden worden. Gemeindearbeiter waren beim Ausästen der Straßenbäume und legten eine Pause ein. Dabei besahen sie sich einen in unmittelbarer Nähe liegenden trockenen Tümpel, der bis vor kurzem noch mit Wasser gefüllt war. Dabei entdeckten sie einen granatähnlichen Gegenstand mit kyrillischen Buchstaben.

Umgehend wurde die Polizei verständigt, die den Außentrupp des Munitionsbergungsdienstes des Landesamtes für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei sowie des Brand- und Katastrophenschutzes anforderte. Burkhard Pohl von der Schweriner Dienststelle, der das Fundstück untersuchte, bestätigte, dass es sich um eine 125 Millimeter panzerbrechende Granate handelt. Da sie aus dem Jahre 1977 datiert ist, muss sie aus den Beständen der Sowjetarmee stammen. „Laut Aufschrift ist es eine Übungsgranate, aber der grauen Farbe nach müsste sie scharf sein“, meinte Pohl. Genaueres werden nun die Mitarbeiter im Zerlegungsbetrieb feststellen.

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