zur Navigation springen

Rallyesprint in Teterow : Motoren dröhnen auf dem Bergring

vom

Am Sonnabend findet in Teterow der 2. Rallyesprint "Rund um den Bergring" statt. Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft aus Schleswig sprach mit uns über die Besonderheiten dieser Motorsportdisziplin.

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 10:52 Uhr

Teterow | Autos statt Motorräder: Am Sonnabend findet in Teterow der 2. Rallyesprint "Rund um den Bergring" statt. Hans-Werner Ruge sprach im Vorfeld mit Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft aus Schleswig.

Herr Krabbenhöft, leisten Sie mit Ihren Helfern aus Schleswig-Holstein Aufbauarbeit Ost in Sachen Auto-Rallyesport?

In der Tat ist bislang in Mecklenburg-Vorpommern diese weltweit ausgetragene Motorsportdisziplin so gut wie nicht vertreten. Das Bergringgelände eignet sich hervorragend, die Premierenpiloten waren im Vorjahr begeistert. Gemeinsam mit dem MC Bergring wollen wir hier ein weiteres Highlight schaffen. Ansonsten bin ich seit 20 Jahren Rallyeleiter der ADAC Wikinger-Rallye, die als Wertungslauf zur deutschen Meisterschaft in der Umgebung von Schleswig ausgetragen wird.

Die Teilnehmerzahl in Teterow hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht.

Es haben bisher 29 Rallyeteams aus sieben Bundesländern fest zugesagt. Neben allen großen internationalen Automarken werden übrigens auch drei Trabantbesatzungen an den Start gehen.

Welches sind die Besonderheiten beim Rallyesprint in Teterow?

Alle Teams haben im Minutenabstand sechs Wertungsprüfungen auf zwei verschiedenen Kursen auf Bestzeit zu absolvieren. Einmal geht es auf dem 1877m langen Grasbahnkurs zwei Runden linksherum. Danach werden die Bergringbahn und Teile des Fahrerlagers über die gleiche Distanz rechtsherum mit Höchstgeschwindigkeit durchfahren. Der Zeitschnellste in der Addition aller Läufe ist der Tagessieger.

Welche Teams sind aus Ihrer Sicht favorisiert?

Auch für gestandene Rallyepiloten ist der Bergring eine große Herausforderung und fordert Lehrgeld. Die Vorjahressieger Jan Becker/Bianca Hutzfeld aus Hamburg auf Subaru und die Berliner Lazar Kann/Falkmar Platz auf Mitsubishi könnten aber schon vorne mitmischen.

Welche Tipps können Sie den hoffentlich zahlreichen Zuschauern geben?

Parkplätze sind ausreichend im unmittelbaren Umfeld des Bergrings vorhanden. Gute Sichtmöglichkeiten gibt es vor allem auf den Tribünen in der Zielkurve sowie am Startberg zwischen der Grasbahn und der Speedway-Arena. Der Hechtsprung ist ebenfalls äußerst attraktiv. Das Fahrerlager ist übrigens frei zugänglich.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die ersten Trainingsrunden drehen die Boliden bereits am Vormittag. Die Wertungsprüfungen werden von 12 Uhr an bis ca. 16.30 Uhr absolviert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen