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Ziel: Region Sternberger Seenland bekannter machen : Mit Seenlandkunst durch den Sommer

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Das 4. Sommerfestival "Seenlandkunst", das bis zum 28. August wieder in Galerien, Werkstätten, Gutshäuser, Kirchen, Kulturscheunen und andere Lokalitäten einlädt, ist gestartet.

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erstellt am 05.Jul.2011 | 10:54 Uhr

Das 4. Sommerfestival "Seenlandkunst", das bis zum 28. August wieder in Galerien, Werkstätten, Gutshäuser, Kirchen, Kulturscheunen und andere originelle Lokalitäten - 24 an der Zahl - einlädt, ist gestartet. In der Güstrower Region ist Lohmen mit seiner Sommerausstellung im Alten Tanzsaal vertreten, ansonsten ist es das Gebiet des Naturparkes Sternberger Seenland, aber auch darüber hinaus in Mestlin, Dobbertin, Schwaan, Warin und selbst in Schwerin.

Die Sommergalerie in Lohmen zeigt überwiegend Landschaften und Blumen von Hobbykünstlern. Renate Brandt, Güstrow, und Kurt Schwinkendorf, Lohmen, gehören zu jenen, die bereits zum neunten Mal dort ausstellen. Ergänzt werden die Bilder durch Exponate der Töpfergruppe, des Fotozirkels in Lohmen und des Kunsttreffs (Seidenmalerei). Zu sehen sind außerdem Schülerzeichnungen aus den 5. Klassen der Regionalschule Zehna. Die Sommergalerie ist montags vom 14 bis 16 Uhr, dienstags von 10 bis 17 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

In Lübzin bei Heidemarie Beyer sind Holzskulpturen von Heinz Kindermann zu sehen, kombiniert mit Arbeiten der Hobbymalerin, zu denen sie oft genug von ihrem wunderschönen Garten inspiriert wird. Die Ausstellung im Kloster Rühn heißt "Feuer, Wasser und Posaunen", mit der die Künstlergruppe des Schweriner Vereins Gea-Kultur- und Kunstvereins sich dem Thema Umwelt einschließlich ökologischer Zusammenhänge widmet. Spanische Impressionen zeigt Ana Sojor in ihrem Atelier in Zernin.

Als einen Höhepunkt nennt André von Uehm, Vorsitzender des die Seenlandkunst veranstaltenden Vereins, die Ausstellung "Figur und Landschaft", die 33 Arbeiten aus dem druckgrafischen Werk von Günter Grass - norddeutsche und italienische Landschaften, Studien vor der Natur sowie Arbeiten mit dem Bezug zum literarischen Opus - zeigt. Leuchttürme seien außerdem die Kunstmühle in Schwaan und und das Kulturhaus in Mestlin, wo "Helden der Zeit" (Politiker, Künstler, Geistesgrößen und normale Menschen aus der DDR) zu sehen sind.

Ziel der Aktion sei es ein Podium für regional ansässige Künstler und Kunsthandwerker zu bieten. Weitere Teilnehmer in der Güstrower Region wären sehr willkommen. Gleichzeitig, so hatte Initiator André van Uehm von Anfang an betont, wolle man über die Kunst die Region, das Sternberger Seenland, bekannter machen und Impulse für deren Entwicklung geben. Schon jetzt bemerke man, dass die Region besser wahrgenommen werde. "Wir wünschen uns aber auch noch sehr viel mehr Mitstreiter - Teilnehmer wie Organisatoren", sagt André von Uehm. Auch an der Qualität arbeite man beständig.

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