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15. Dezember 2017 | 21:02 Uhr

Mit Regen kam die Herausforderung

vom

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2010 | 06:30 Uhr

Schwaan | Über ein halbes Jahr wird so ein Fest vorbereitet, die Pläne für Programm und Veranstaltungen werden aufeinander abgestimmt, Sicherheitsfragen werden durchgespielt, viel Geld ausgegeben und eine ganze Stadt förmlich herausgeputzt. Und dann spielt das Wetter nicht mit. Geschehen, das erste Mal seit langer Zeit, beim Schwaaner Brückenfest am vergangenen Wochenende.

"Am Sonnabend schüttete es bei uns von morgens um 5 Uhr bis in den Nachmittag hinein. Da kommt schon was durcheinander in so einem Ablauf", sagte Ralf Scheiner, der die Fäden für die Organisation des Brückenfestes zusammen mit Karl-Heinz Warning, Axel Voß, Peter Schallmann und Mathias Schauer in Händen hielt. Betroffen waren vor allem die Drachenbootrennen, der Kunsthandwerkermarkt oder auch die Ausstellung der Kaninchenzüchter. Alles das, was draußen stattfand, hatte mit dem Regen und seinen Auswirkungen zu kämpfen. "Wir haben uns aber nicht unterkriegen lassen. Toll wie die Drachenbootfahrer ihr Ding durchgezogen haben. Auch vor den Kaninchenzüchtern muss man den Hut ziehen, wie sie trotz des Wetters ihre Ausstellung ab sechs Uhr vorbereitet hatten", so Scheiner. Auch der Großteil der Aussteller des Kunsthandwerkermarktes trotzte den Wassermassen und waren pünktlich zu Beginn in ihren Messezelten einsatzbereit. "Für das Wetter kann keiner was, doch was man daraus macht, dass ist entscheidend. Hier in Schwaan hat man sich sowohl bei den Ständen auf dem Markt als auch bei den Fahrgeschäften und Händlern auf der Festwiese nicht entmutigen lassen", sagte Ralf Scheiner.

Am Ende wurden alle Beteiligten dann noch mit einem wettertechnisch tollen letzten Tag belohnt. Bis in die Nacht hinein feierten die Schwaaner und ihre Gäste auf dem Festplatz und erlebten von dort ein Feuerwerk der Extraklasse - auch ein Verdienst der vielen Helfer hinter den Kulissen. Die sorgten nach dem Regen am Sonnabend dafür, dass man am Ufer der Warnow überhaupt noch vernünftig Party feiern konnte. "Die Situation am Sonnabend hat uns schon vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Doch mit Ideen, richtigen Entscheidungen und guten Freunden haben wir es hinbekommen", schaute Axel Voß zurück. So halfen beispielsweise die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan. Sie versuchten das Wasser vom Festplatz abzupumpen. Mini-Bagger glätteten danach den Boden und Heu gab anschließend dem Untergrund an manchen Stellen wieder die nötige Stand-Sicherheit.

Das Schwaaner Brückenfest bot vieles: Extremwetter, ein Extremangebot und viele Besucher. Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit: "Wir haben ein schönes Brückenfest erlebt", gibt Karl-Heinz Warning zu Protokoll. Das kann auch Peter Schallmann nur bestätigen: "Bis auf eine Ausnahme, wo einem Besucher ein Platzverweis ausgesprochen werden musste, lief das Brückenfest ordentlich und ruhig ab."

Und Mathias Schauer ergänzte: "Ein Dankeschön gilt den vielen Helfern, Sponsoren und Förderern des Brückenfestes, die viel zum Gelingen beigetragen haben."

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