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SSC-Volleyballerinnen : Mit Kampf und Krampf zum Sieg

vom

Die Volleyballerinnen des SSC hatten gestern Abend mehr Mühe mit dem SC Potsdam als ihnen lieb war. Die Mannschaft gewann vor 725 Zuschauern in der heimischen Arena erst nach 113 Minuten mit 3:2.

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erstellt am 14.Apr.2011 | 08:48 Uhr

Die Volleyballe rinnen des Schweriner SC hatten gestern Abend mehr Mühe mit dem SC Potsdam als ihnen lieb sein konnte. Die Mannschaft von SSC-Trainer Tore Aleksandersen gewann vor 725 Zuschauern in der heimischen Arena erst nach 113 Minuten mit 3:2 (-22, 15, 19, -23, 9) gegen den Tabellenzehnten.

Dabei fing es erst einmal gut an für die Gastgeberinnen. Sie führten schnell mit 5:2. Dann allerdings offenbarten sich Schwächen in der Annahme bei den Außenangreiferinnen Mira Topic und Vendula Adlerova. Potsdam konnte ausgleichen und gar auf 11:7 enteilen. Nach einem Punkt von Mira Topic kam SSC-Mittelblockerin Berit Kauffeldt zum Aufschlag. Sie setzte die Potsdamerinnen enorm unter Druck, die jetzt ihrerseits in der Annahme viele Fehler machten: 12:11 für Schwerin. In der Folge blieb es in diesem Satz eng, weil Fehler auf beiden Seiten die Partie bestimmten:19:19. Danach leistete sich Mira Topic drei Patzer - unglaublich. Zwar kam der SSC noch einmal auf 22:23 heran. Aber als SSC-Zuspielerin Denise Hanke den Aufschlag ins Netz setzte, hatten die Gäste Satzball. Den setzte Schwerins Außenangreiferin Julia Retzlaff an die Antenne.

Für Denise Hanke, die ihre Angreiferinnen nicht gut in Szene setzen konnte, wechselte Aleksandersen Marie Frick ein. Jetzt lief es bei den Gastgeberinnen. Sie machten Druck mit den Aufschlägen, die Französin setzte ihre Angreiferinnen gekonnt ein - allen voran Patricia Thormann und Vendula Adlerova. Der Block stand endlich. Potsdam kam im zweiten Satz zusehends nicht mit dem Tempo der Schwerinerinnen klar. Über 8:5, 16:10 und 20:13 enteilte der SSC auf 23:15. Patricia Thormann erst mit einem tollen Angriff und dann im Doppelblock mit Nadja Schaus machten den Satzausgleich perfekt.

Die nötige Sicherheit gab dieser klare Satzgewinn erst einmal nicht. Potsdam wehrte sich und Schwerin machte einige unnötige Fehler, ob im Angriff, mit dem Aufschlag oder in der Annahme. Diagonalspielerin Laura Weihenmaier und Außenangreiferin Patricia Gohmann machten den SSC-Damen weiter das Leben schwer. Bis zum 15:15 blieb es eng. Dann gelangen Schwerin mal drei Punkte in Folge. Diesen Vorsprung ließen sich die Aleksandersen-Schützlinge nicht mehr nehmen und machten den Sack zur 2:1-Satzführung zu.

Schnell ging der SSC im vierten Durchgang mit 9:6 in Führung. Doch wie in den Sätzen zuvor wehrte sich die Mannschaft von Trainer Volker Knedel. Und Schwerin seinerseits blieb weiter nicht fehlerfrei, sodass die Gäste über 8:10, 13:12, 16:17 auf Schlagdistanz blieben und beim 23:23 gar den Ausgleich schafften. Potsdams Außenangreiferin Chantal Laboureur und eine grottenschlechte Annahme des SSC machten dann gar den 2:2-Satzausgleich perfekt.

Im Tiebreak besann sich Schwerin auf seine Stärken. Über 7:4 und 10:6 holte SSC-Mittelblockerin Nadja Schaus durch einen Schnellangriff über die Mitte den ersten Matchball. Den verwandelte Patricia Thormann sicher. Schwerin: Kauffeldt, Hanke, Topic, Schaus, Thormann, Adlerova - Thomsen; Retzlaff, Völker, Frick.

Potsdam: Sydlik, Laboureur, Hinderlich, Weihenmaier, Grohmann, Iwansky - Rühl, Zülow, Bognar, Schlechter.

SR: Seiler/Schlüter (Sparrieshoop/Rostock). Z.: 725. Spielzeit: 113 (25, 22, 24, 27, 15) Minuten.

Außerdem: Dresden - Vilsbiburg 3:1 (-21, 12, 15, 16), Sinsheim - Hamburg 1:3 (-21, -20, 22, -26), VCO Berlin - Köpenick 2:3 (25, 21, -22, -21, -15), Aachen - Münster 0:3 (-22, -22, -23).

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