Hansa Rostock zu Gast in Osnabrück : Mit der richtigen Balance zum Erfolg

<strong>Stürmer Sargis Adamyan</strong> bekam ein Sonderlob von Trainer Marc Fascher: 'Er ist ein absoluter Teamplayer, was in unserer Situation wichtig ist.' Wahrscheinlich wird der Armenier auch am Sonnabend in Osnabrück in der Start-Elf des FCH stehen. <foto>Georg Scharnweber</foto>
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Stürmer Sargis Adamyan bekam ein Sonderlob von Trainer Marc Fascher: "Er ist ein absoluter Teamplayer, was in unserer Situation wichtig ist." Wahrscheinlich wird der Armenier auch am Sonnabend in Osnabrück in der Start-Elf des FCH stehen. Georg Scharnweber

Zuletzt spielte der FC Hansa in der 3. Fußball-Liga zweimal 0:0. Ob die Rostocker mit einem torlosen Remis beim Vierten VfL Osnabrück zufrieden sein würden, vermochte FCH-Trainer Marc Fascher nicht zu beantworten.

svz.de von
27. März 2013, 06:56 Uhr

Rostock | Zuletzt spielte der FC Hansa in der 3. Fußball-Liga zweimal 0:0 (zu Hause gegen den VfB Stuttgart II und den SV Darmstadt). Ob die sich im Abstiegskampf befindenden Rostocker (13.) mit einem torlosen Remis beim Vierten VfL Osnabrück zufrieden sein würden, vermochte FCH-Trainer Marc Fascher gestern nicht zu beantworten: "Ich mache das immer vom Spielverlauf abhängig. Es kann ja sein, dass man eine Mehrzahl an Chancen hat. Dann würde man sich über ein 0:0 vielleicht ärgern."

Wenngleich im Angriff der Schuh drückt, macht dem 44-Jährigen vor allem die Abwehrleistung Hoffnung. Immerhin blieben die Norddeutschen in den vergangenen vier Partien dreimal ohne Gegentreffer. "Die Basisarbeit ist die Defensive und dass wir diszipliniert arbeiten. Wenn wir das wieder so hinbekommen, werden wir uns vorne auch belohnen", so der Fußball-Lehrer, für den die richtige Balance zwischen Verteidigung und Angriff wichtig ist: "Das haben wir versucht, im Training hinzubekommen, damit wir in Osnabrück punkten werden."

Sprach der Chefcoach vor dem Vergleich mit dem 1. FC Heidenheim (0:2) vor knapp einem Monat noch von einem Bonusspiel, so will er diesen psychologischen Trick vor dem Auftritt an der Bremer Brücke nicht anwenden. "Damit hatte ich versucht, Druck von der Mannschaft zu nehmen. Aber es ist natürlich klar, dass wir nicht einfach so auf den Platz gehen und dann mal schauen, was geht. Ich kann jedem Hansa-Fan versprechen, dass ich immer gewinnen will - sogar jedes Trainings- und ein Punktspiel dann erst recht. Ich hasse es zu verlieren. Das ist ein Gräuel vom obersten Regal", so Marc Fascher.

Wenngleich Osnabrück und Hansa in der Tabelle aktuell 23 Punkte trennen, so verliefen die zurückliegenden Wochen ähnlich. Während der VfL vier Punkte aus vier Partien holte, schaffte der FCH immerhin fünf Zähler. Letztlich stehen beide Teams unter Zugzwang, wenngleich die Favoritenrolle klar bei den Niedersachsen liegt. "Mannschaften, die um den Aufstieg spielen, tragen auch einen höheren Druck auf ihren Schultern. Vielleicht kommt uns das entgegen", so Rostocks Trainer, der auf Stürmer Ondrej Smetana (alte Bänderverletzung wieder aufgebrochen) verzichten muss. Für ihn könnte erneut Youngster Sargis Adamyan auflaufen. "Er ist ein absoluter Teamplayer, was in unserer Situation wichtig ist. Außerdem läuft er sehr viel, manchmal noch zu viel, aber bei einem 19-Jährigen ist das vielleicht nicht unnormal", so Fascher.

Dreimal sonnabends

Der Deutsche Fußball-Bund hat die Runden 34 bis 36 der 3. Liga terminiert. Hansa tritt an den besagten Spieltagen immer am Sonnabend um 14 Uhr an und trifft am 20. April auf Borussia Dortmund II. Am 27. April geht es zum 1. FC Saarbrücken, ehe am 4. Mai die Kickers aus Offenbach in der DKB-Arena gastieren.

Haas kehrt zurück

Mittelfeldmann Leonhard Haas kann nach abgesessener Rot-Sperre am Sonnabend in Osnabrück wieder eingesetzt werden und kehrt zumindest in den Kader zurück. Ob es auch personelle Veränderungen in der Start-Elf geben wird, wollte Hansa-Trainer Marc Fascher nicht verraten: "Ich behalte diese Dinge noch in meinem Kopf."

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