zur Navigation springen

Jasnitz: Forstämtern der Region : Mit dem "Fahrradlenker" in den Wald

vom

Sebastian Schindel geht mit dem "Fahrradlenker" genannten Pflanzspaten in den Wald, um im Wildpark des Revieres Jasnitz den Wald aufzuforsten. Das ist derzeit die wichtigste Arbeit im Wald.

svz.de von
erstellt am 20.Apr.2011 | 12:00 Uhr

Sebastian Schindel geht mit dem "Fahrradlenker" genannten Pflanzspaten (kleines Bild) in den Wald, um im Wildpark des Revieres Jasnitz den Wald aufzuforsten. Der Griff am Schaft des Spatens ähnelt sehr dem Lenker eines Drahtesels und soll das körperlich schwere Pflanzen etwas erleichtern.

Nach den Worten von Sven Seifert aus dem Forstamt Jasnitz ist das Aufforsten derzeit die wichtigste Arbeit im Wald. "Im Frühjahr müssen die Pflanzen in den Boden. Es empfiehlt sich, Nadelholz jetzt im Frühjahr zu pflanzen und auszusäen, weil die Bedingungen zum Anwachsen und Keimen derzeit optimal sind", erläuterte er.

Wie er weiter informierte, wird im Forstamt auf etwas mehr als 40 Hektar der Wald aufgeforstet. Auf der Hälfte dieser Fläche erfolgt die Aufforstung mit der Saatmaschine. Auf der andere Hälfte der Fläche kommen die jungen Bäume traditionell mit Hilfe des Pflanzspatens und mit Muskelkraft in den Boden. Der Wald der Landesforstanstalt in Jasnitz beläuft sich übrigens auf rund 7500 Hektar. Je nach Standort werden u.a. Stieleiche, Roterle, Europäische Lärche, Kiefer und Douglasie gepflanzt, wobei die Kiefern auch ausgesät werden. Der Revierleiter, in diesem Fall Volker Lüdtke, unterscheidet bei der Vorbereitung der Pflanzung nach einjährigen oder mehrjährigen Pflanzen.

Wenn viel Begleitwuchs auf den aufzuforstenden Flächen steht, empfiehlt es sich, kräftigere und ältere Pflanzen zu nehmen. In der Forst teilt er die Mitarbeiter des Amtes für die jeweiligen Arbeiten ein. Mit im Team sind u.a. Werner Manrow, Sylvia Kalks, Sebastian Schindel und Sybille Behrens. Das Aufforsten geht in Jasnitz allmählich dem Ende entgegen, bis Ostern wollen die Forstleute die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen haben. Nach dem Aufforsten geht in den Revieren die Kulturpflege weiter, parallel dazu läuft ebenso der Holzeinschlag. Es bleibt viel zu tun im Wald, auch wenn der "Fahrradlenker" bis zum Herbst Pause hat.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen