zur Navigation springen

Lübzer Team bereitet seinen Start bei der härtesten Rallye Europas vor : Mit dem 9-Tonner zur "Breslau"

vom

Auf dem Gelände der Transportfirma Neubert laufen derzeit die Vorbereitungen auf ein großes Sport-Event. Firmen-Chef Ralf Neubert und sein Team bereiten ihren Truck auf den Start bei Europas größter Offroad-Rallye vor.

Lübz | Auf dem Betriebsgelände der Transportfirma Neubert in Lübz laufen derzeit emsige Vorbereitungen auf ein großes Sport-Event. Firmen-Chef Ralf Neubert und sein Team bereiten ihren Mercedes-Truck auf den Start bei Europas größter Offroad-Rallye, der "Breslau - Dresden. Diese startet am 26. Juni in Breslau, nach sieben Tagen anspruchsvoller Rallye und rund 1800 Kilometern ist die Zielankunft am 2. Juli über die Augustusbrücke in Dresden geplant.

Die Lübzer Rallye-Crew, es ist die einzige in Mecklenburg-Vorpommern, startete im Jahr 2005 das erste Mal bei der "Breslau". "Mich hat das Rallye-Fieber gepackt und nicht wieder los gelassen", erinnert sich Ralf Neubert. Als Teamleiter und Fahrer des Trucks nimmt er in diesem Jahr mit seinem Navigator Guido Neubert sowie Beifahrer Steffen Herbst und Ronny Kankel, der für den Service verantwortlich ist, das Abenteuer in Angriff. An der "Breslau", wie die Rallye genannt wird, nehmen Motorräder, PKW und LKW teil. In diesem Jahr, bei der 17. Auflage gehen rund 300 Starter auf den Kurs. Das Neubert-Team startet im Feld der 25 LKW über 7,5 Tonnen. "Unser Ziel ist, unter die erste zehn zu kommen", so Neubert. Im Vorjahr landeten die Bierstädter auf einem hervorragenden sechsten Platz.

Zweit Rallye-Starts haben die Mecklenburger in diesem Jahr schon hinter sich, bei der MT-Rallye in Drawsko Pomorski (Polen) und der Baja-Saxonia Ende April im Tagebau Profen südlich von Leipzig. "Unser Wettkampfgerät ist ein 20 Jahre alter Mercedes SK 1625, den wir von der Post gekauft und für Rallye-Ansprüche umgebaut haben", erklärt Ralf Neubert. Der 14-Tonner wurde auf 9 Tonnen verschlankt und hat einen 320 PS, 16-Liter V8-Motor unter der Haube. "In geeignetem Gelände kommen wir auf gut 110 km/h, Wasser-Durchfahrten bis zur Tiefe von ca. 1,70 m sind möglich", weiß Giudo Neubert. Das sei auch notwendig bei dem anspruchsvollen Kurs durchs Gelände.

Das Rallye-Fieber der Lübzer wird in den nächsten Tagen sicher zunehmen, sobald die letzten Handgriffe am Truck getan sind und die Verladung bevor steht. "Wenn die Technik durchhält, haben wir beste Chancen, unser Ziel zu erreichen", sind alle vier Crew-Mitglieder optimistisch.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Jun.2011 | 05:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen