„Meine Politik bestätigt“

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30. September 2008, 12:03 Uhr

Lenzen - „Offenbar ist meine Politik doch nicht so schlecht gewesen, wie man es mir prophezeit hatte“, kommentiert Christian Steinkopf (CDU) seinen Wahlsieg. Knapp gewonnen, sei gewonnen. „Ich sehe das Ergebnis als Bestätigung für meine Politik, die ich fortsetzen werde.“

Dazu gehöre das Festhalten am „harten Konsolidierungskurs“ der Stadt. „Auch damit kann man Stimmen gewinnen, das nenne ich geradlinige Politik, wir machen keine leeren Versprechungen“, so Steinkopf.

Er hofft auf eine gute Zusammenarbeit im Parlament, setzt auf neue Ideen durch neue Köpfe. Zum Ausscheiden von Günther Jelonnek (Bürgerliste) sagt Steinkopf: „Ich habe eine Zusammenarbeit versucht, aber das Wir-Gefühl war mit ihm nicht zu machen.“

Steinkopf danke all seinen Wählen für die erhaltenen 638 Stimmen und er dankt auch den Wählern seiner Gegenkandidaten, die zu der sehr hohen Wahlbeteiligung beigetragen hätten.

Döpel: respektiere den Wählerwillen „Nein, ich bin nicht enttäuscht“, sagt Sabine Döpel. Sie respektiere den Willen der Wähler und freue sich über die 576 Stimmen. „Man darf nicht vergessen, ich bin von außen wieder in die Politik eingestiegen und dafür ist es ein gutes Ergebnis.“ Es habe sich gelohnt anzutreten, den Bürgern eine Alternative zu bieten. „Ich hätte das Votum für das Bürgermeisteramt sehr gerne angenommen, so aber werde ich mich als Stadtverordnete in der Bürgerliste mit Ideen einbringen“, kündigt Sabine Döpel an.

Darüber hinaus freue sie sich sehr, dass die Bürgerliste insgesamt punkten konnte, künftig wieder mit vier Abgeordneten im Parlament vertreten ist. Neben Sabine Döpel sind das Hubert Meier, Andreas Mauke und Torsten Wagner.

Nicht mehr im Stadtparlament sitzt der bisherige Fraktionschef der Bürgerliste Günther Jelonnek. „Am meisten bedauere ich, dass es keinen Wechsel auf dem Bürgermeisterstuhl gibt. Das halte ich für nicht gut für die Stadt“, sagt er.
Zwar habe es offene Empörung zu den Plänen am Rudower See gegeben, „aber das hat Herrn Steinkopf und der CDU nicht geschadet“, zieht Jelonnek ein Fazit des Ergebnisses. Persönlich sei er enttäuscht, dass sich seine Fraktion nicht verbessern konnte. „Ich ziehe mich aus der Politik nicht zurück, ich werde mit Rat und Tat meine Fraktion unterstützen“, kündigt er an.

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