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21. August 2017 | 01:18 Uhr

Mehr Schäden als befürchtet

vom

Dierkow | Im Gegensatz zum Mühlendamm bleibt die Vorpommernbrücke auch zur Hanse Sail teilweise gesperrt. Wie bisher wird nur ein Fahrstreifen in jede Richtung geöffnet. "Es haben sich viele unvorhersehbare Schäden aufgetan", sagt Ines Rubin vom Tief- und Hafenbauamt. Beispielsweise habe die Verankerung des Bauwerks stärkere Schäden aufgewiesen, als angenommen. Daher sei es bautechnisch unmöglich, auch nur vorübergehend die gesamte Brücke für die Autofahrer freizugeben. Die Arbeiten im Umfang von 1,85 Millionen Euro sollen aber wie geplant bis Ende November abgeschlossen sein. Begonnen hatten sie am 6. April dieses Jahres.

"Mit der sanierten Vorpommernbrücke und dem Mühlendamm haben wir die Stadt für die nächsten 20 Jahre wieder fest im Griff", sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Zumindest im Osten verspricht er sich für diesen Zeitraum Ruhe von neuen Großprojekten im Bereich der Infrastruktur. Über die Vorpommernbrücke fahren täglich rund 46 000 Autos am Tag. Aus dem östlichen Umland kommen insgesamt 8000 bis 10 000 Pendler, die während der Bauarbeiten bisher entweder auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgriffen, Fahrrad fuhren oder Fahrgemeinschaften bildeten. Besuchern der Hanse Sail rät Rubin unter anderem, die Abfahrt Südstadt der A 20 für die Anfahrt zu nutzen. Die geplante Sanierung eines weiteren Teilstücks der L 22 am Stadthafen hat das Tief- und Hafenbauamt auf die Zeit nach der Hanse Sail verschoben, um zusätzliche Einschränkungen zu verhindern. Um die Arbeiten an der Brücke aber gleich mit zu nutzen und eine erneute Sperrung im Anschluss an deren Sanierung zu vermeiden, wird im September zwischen Wokrenter Straße und Grubenstraße Baubeginn sein.

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erstellt am 02.Aug.2010 | 07:16 Uhr

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