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Parchim : Mehr Komfort für den Lebensabend

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Die Parchimer Wohnungsbau GmbH (Wobau) setzt ihre Linie, älteren, nicht mehr so mobilen Mietern alle erdenklichen Bedingungen für das selbst bestimmte Wohnen im vertrauten Umfeld zu bieten, weiter fort.

Die Parchimer Wohnungsbau GmbH (Wobau) setzt ihre Linie, älteren, nicht mehr so mobilen Mietern alle erdenklichen Bedingungen für das selbst bestimmte Wohnen im vertrauten Umfeld zu bieten, weiter fort: Nachdem das Unternehmen seit 2009 bereits fast vier Millionen Euro für den altengerechten und behindertenfreundlichen Umbau der Gebäude Hans-Beimler-Straße 34-41 sowie Ostring 5-9 investierte, fällt im nächsten Jahr der Startschuss für das nächste Großprojekt: Die "Platte" in der Hans-Beimler-Straße 25 -33 wird ähnlich wie ihr Gegenüber nach einer grundlegenden Veränderung kaum noch wieder zu erkennen sein: Es werden Aufzüge in jeden Aufgang eingebaut. Zwei Aufgänge mit acht Wohnungen werden zurückgebaut. Die verleibenden 61 Wohnungen (54 Zwei- und sieben 7 Dreiraumwohnungen) erhalten größtenteils neue Zuschnitte. Die veralteten Badzellen werden durch neue Bäder mit ebenerdigen Duschen ersetzt. Jeder Mieter kann künftig die Aussicht vom eigenen Balkon genießen. Im Erdgeschoss entsteht eine Begegnungsstätte.

"Der Bedarf an Wohnraum, der die Kriterien an das altengerechte Wohnen erfüllt, ist in der Weststadt ungebrochen", unterstreicht Wobau-Geschäftsführerin Gerda Behrend. Seit in der Hans-Beimler-Straße 34-41 vor wenigen Monaten die letzten Handwerker abgerückt sind, steht dort keine einzige Wohnung leer. Vor ein paar Jahren gab es für diesen Block bekanntlich noch andere Pläne: Er sollte nämlich ganz abgerissen werden. Doch nachdem in diesem Areal eine parkähnliche Grüne Mitte angelegt wurde, zog es die Mieter wieder reihenweise in die Beimlerstraße.

Rückbau und Abriss bleiben dennoch ein Thema für die Wobau, auch um den Leerstand von derzeit acht Prozent weiter verringern zu können. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, 2012 in der Weststadt das Gebäude Leninstraße 17 - 21 mit 50 Wohnungen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Eine Sanierung werde als unwirtschaftlich angesehen, die Wohnlage entspreche nicht den heutigen Ansprüchen.

Lübzer Chaussee: Vorhaben gehen planmäßig weiter

Einiges vorgenommen hat sich die Wobau in den kommenden beiden Jahren wieder im Stadtteil Lübzer Chaussee: Nachdem gerade erst im Oktober gemeinsam mit den Mietern Halbzeit bei der Umgestaltung des Viertels gefeiert wurde, geht es im Frühjahr mit Volldampf weiter voran. Wie bereits berichtet, fließen seit 2010 über einen Zeitraum von vier Jahren rund zwei Millionen Euro für den Anbau von Balkonen an allen neun Häusern, in eine neue Fassadenoptik sowie die Umgestaltung des Wohnumfeldes. Zeitgleich mit den sichtbaren Veränderungen ist die Lübzer Chaussee am Stadtrand von Parchim in der Gunst der Mieter stark angestiegen: Von den 163 Wohnungen ist derzeit jede bewohnt.

In Sachen Neubau steht für nächstes Jahr ein Vorhaben in der Flörkestraße auf der Investitionsliste der Wobau: Vor wenigen Tagen gab der Aufsichtsrat grünes Licht, damit das baufällige Haus Nr. 4 abgerissen werden kann. Das vor 90 Jahren errichtete Gebäude sei unter rentablen Gesichtspunkten nicht mehr zu retten, begründet das Unternehmen seine Entscheidung. An gleicher Stelle entsteht ein nagelneues Haus mit fünf Wohnungen. Darüber hinaus reifen erste Pläne für ein Quartiersprojekt im Karree Flörkestraße/Lönniesstraße. In absehbarer Zukunft möchte die Wohnungsbau GmbH dort neuen, attraktiven Wohnraum schaffen. Tätig wird das Unternehmen, das in Parchim rund 2720 Wohnungen und außerhalb der Stadt rund 100 Wohnungen bewirtschaftet, 2012 ebenfalls in Siggelkow. Dort ziehen die Handwerker vorübergehend in das Haus Neue Heimat 3a ein, um das Dach neu zu dämmen und einzudecken sowie die Fassade mit einer Wärmedämmung zu versehen.

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erstellt am 27.Dez.2011 | 09:44 Uhr

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