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Baudezernent bittet Schweriner um Unterstützung : Mehr Fahrradstellplätze - aber wo?

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Die Bauverwaltung will neue Fahrradstellplätze in der Innenstadt anbieten. Ziel ist mehr Service für Radfahrer zu schaffen und das Erscheinungbild der Stadt zu verbessern, so Baudezernent Dr.Friedersdorff.

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erstellt am 25.Jul.2011 | 11:33 Uhr

Die Bauverwaltung will neue Fahrradstellplätze in der Innenstadt anbieten. Ziel des Vorschlags ist einerseits mehr Service für Radfahrer zu schaffen und andererseits das Erscheinungbild der Stadt zu verbessern, sagt Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff. Die Entscheidung soll aber nicht allein von der Verwaltung getroffen werden. Schließlich wüssten die Fahrrad fahrenden Schweriner selbst am besten, wo es Bedarf gäbe, betont der Dezernent. Die vier Vorschläge aus seiner Behörde würden deshalb bereits jetzt im zuständigen Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg diskutiert. Darüber hinaus bittet die Stadt die Schweriner um ihre Meinung. Sind die Stellen richtig gewählt? Wo fehlen noch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder? Schreiben Sie uns, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Meinung. Wir leiten Ihre Wünsche und Meinungen an den Baudezernenten und das städtische Amt für Verkehrsmanagement weiter. Schicken Sie uns unter dem Stichwort "Fahrradstellplätze" eine E-Mail an lokalredaktion@svz.de oder per Post an SVZ-Lokalredaktion, Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin.

Mit den so genannten festen Fahrradlehnbügeln sollen Radlern künftig mehr Plätze angeboten werden, an denen die Drahtesel sicher angeschlossen und abgestellt werden können. Im Gespräch sind derzeit zwei Lehnbügel in der Straße Großer Moor 40/44, drei in derselben Straße in Höhe Hausnummer 21/23, sechs dieser Abstell-Einrichtungen an der Ecke Großer Moor/Salzstraße und ein zehn Meter langer Fahrradständer in der Mecklenburgstraße kurz vor der Einmündung der Schlossstraße. Letztere Anlage soll mobil bleiben und nicht fest im Untergrund verankert werden, dafür allerdings Platz für 34 Fahrräder bieten.

Die Fahrradlehnbügel im Großen Moor, Ecke Salzstraße sollen nach den Vorstellungen des Amtes für Verkehrsmanagement quer zur Fahrbahn auf dem breiten Gehweg installiert werden - auf acht Meter Länge und drei Meter Breite, etwa einen halben Meter von der Fahrbahn entfernt, so dass zwischen dem Stellplatz und den Häusern immer noch genügend Platz für Passanten bleibt. Die zwei Fahrradlehnbügel vor dem Haus Großer Moor 40/44 befinden sich unmittelbar vor dem Gebäude und nehmen einen Platz von etwa 1,20 mal 3,80 Meter in Anspruch. Auch hier werde der Fußgängerverkehr nicht beeinträchtigt. Ähnliches gelte für die drei Bügel vor dem Haus Großer Moor 21/23. Sie werden schräg zur Fahrbahn installiert, wenn das Vorhaben Zustimmung findet, um auch hier Platz zu sparen. Als Verbindungsstraße zwischen Marstall und Schloss mit der Innenstadt komme dem Großen Moor eine besondere Bedeutung zu, betont Baudezernent Friedersdorff. Deshalb habe sich seine Behörde vor allem für Abstellmöglichkeiten in dieser Straße entschieden.

Die mobile Abstellanlage - ähnlich der auf dem Grunthalplatz - ist für die Mecklenburgstraße vorgesehen, soll nach Vorstellungen von Baudezernent Friedersdorff einen Platz von etwa drei mal zehn Meter beanspruchen und auf Höhe der Parfümerie vis a vis der Commerzbank platziert werden.

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