Mecklenburger und Vorpommern wohnen relativ beengt

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25. September 2008, 12:29 Uhr

Schwerin - Die Mecklenburger und Vorpommern wohnen vergleichsweise beengt. Wie das Statistische Amt am Donnerstag in Schwerin mitteilte, stehen jedem Einwohner durchschnittlich 37,8 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung. Weniger hätten nur noch die Sachsen mit 36,8 Quadratmetern. Im bundesweiten Durchschnitt stünden pro Person 42,9 Quadratmeter zur Verfügung. Als Grund für die geringere Wohnungsgröße im Nordosten nannte das Statistikamt den relativ hohen Anteil von Mietwohnungen, die meist kleiner als Eigentumswohnungen seien. Im Durchschnitt hatten die Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern 77,1 Quadratmeter.

Eigentumswohnungen waren durchschnittlich 108,8 Quadratmeter groß, Mietwohnungen 61,3 Quadratmeter. Kaufkraftbedingt sei die Nachfrage nach kleineren und damit günstigeren Wohnungen hoch.2006 waren 29,4 Prozent der 883 000 Wohnungen im Land vom Eigentümer bewohnt, 59,3 Prozent waren vermietet und 11,3 Prozent standen leer. Laut Statistikamt lebten im Durchschnitt zwei Personen in einer Wohnung.Den meisten Wohnraum hatten den Angaben zufolge 2006 die Einwohner des Saarlandes mit 48,9 Quadratmetern je Person. In den neuen Bundesländern lag Brandenburg mit 39,6 Quadratmetern an der Spitze. Bundesweit lebten im Durchschnitt 2,1 Menschen je Wohnung. dpa ubs yymv n1 fp

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