Marian K. zu drei Jahren Haft verurteilt

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08. Oktober 2008, 07:37 Uhr

Rostock - Der Rostocker Bauunternehmer Marian K. ist gestern vom Landgericht Rostock wegen Betrugs in vier Fällen zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 151 200 Euro verurteilt worden. In dieses Urteil wurden frühere Strafen unter anderem wegen Betrugs und Vorteilsgewährung von zusammen 27 Monaten Haft sowie eine Geldstrafe von 100 800 Euro mit einbezogen. Der 41-Jährige hatte gestanden, zwischen 1999 und 2003 Bekannte und Verwandte dazu veranlasst zu haben, sich zum Schein als Darlehensnehmer zur Verfügung zu stellen und dabei mit vier Bankmitarbeitern gemeinsame Sache gemacht zu haben.

Der Unternehmer nahm das Urteil an. Er hatte im Prozess eingeräumt, die zweckgebundenen Darlehen nicht beziehungsweise nur teilweise für die angegebenen Objekte genutzt und sich so Gelder zur allgemeinen Liquiditätserhöhung und für andere Bauprojekte verschafft zu haben.
Das Strafmaß war das Resultat einer Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung bei einem Geständnis des Angeklagten.

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