Mann stirbt nach Arbeitsunfall auf Mülldeponie

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23. September 2008, 03:44 Uhr

Nordwestmecklenburg - Auf dem Gelände der landeseigenen Deponie Ihlenberg bei Schönberg ist am Montag ein 43-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Staatsanwaltschaft Schwerin auf Anfrage mitteilte, soll der Mann auf der Kette einer Raupe gestanden haben und wenig später gestürzt sein.

Möglicherweise war ein Lastwagen beim Rückwärtsfahrer zweimal gegen die Raupe gestoßen, so dass der 43-Jährige den Halt auf der Maschine verlor. Bei dem Verunglückten soll es sich um einen Mann aus Brandenburg handeln.

Rechtsmediziner sollen Todesursache ermitteln
Ob der Sturz die Todesursache war, soll eine Obduktion des Leichnams ergeben, sagte der Schweriner Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick. Meldungen, wonach der Mann von der Raupe überrollt worden sein soll, wies Pick als Spekulation zurück. Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin ermittelt.
Die Deponie Ihlenberg ist eine der größten Anlagen in Europa. Dort sind etwa 17 Millionen Tonnen Haus- und Gewerbemüll deponiert. Insgesamt können an dem Standort Ihlenberg mehr als 500 verschiedene Abfallarten behandelt, verwertet und beseitigt werden. In die Schlagzeilen geraten war die Selmsdorfer Deponie nach Bekanntwerden einer Studie, wonach Beschäftigte einem moderat erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sein sollen.

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