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Lutheraner Baustelle bleibt bis November

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erstellt am 01.Okt.2010 | 08:00 Uhr

Lutheran | Das Ende der Bundesstraßensanierung in Lutheran wird sich voraussichtlich bis in den November verschieben. Ursprünglich war die Fertigstellung bis Ende Oktober vorgesehen. "Die Zeitverzögerung ergibt sich dadurch, dass die Wemag in die Maßnahme eingeordnet werden musste", sagt Fred-Jan Salomon, Leiter des Sachgebietes Bau im Amt Eldenburg Lübz. Das Energieversorgungsunternehmen verlegt die Oberleitungen in die Erde.

Mitte Oktober soll der momentan laufende dritte Bauabschnitt abgeschlossen sein. Wie jetzt noch zu sehen, wurde in ihm unter anderem ein langer Teil der Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Lübz tief ausgebaggert, um auch ihn in mehreren Schichten komplett neu aufzubauen. Im vierten und letzten Abschnitt geschieht dies von der Feuerwehr bis zum Ortsausgang in Richtung Parchim.

Salomon: "Die Verzögerung ist nicht schön, aber man muss auch sehen, dass sich alle am Bau Beteiligten viel Mühe geben, so schnell wie möglich fertig zu werden. Gearbeitet wird auch sonnabends und was bisher geschafft wurde, sieht ordentlich aus." Die Fleischerei Marien im Zentrum des Ortes zum Beispiel ist weiter geöffnet, aber nur Eingeweihte wissen, dass sie momentan über das Gelände der benachbarten Mosterei Prüßing zu erreichen ist, wo auch geparkt werden kann.

Vor dem Geschäft zeigt sich eine Geröllwüste, nur unterbrochen durch den schon neu gesetzten Bordstein. "Definitiv bedeutet die Baumaßnahme trotz Stammkunden einen geschäftlichen Einbruch. Und hätten wir uns nicht dafür eingesetzt, dass die Straße vor uns und der Mosterei nacheinander aufgerissen wird, wären beide Zufahrten zeitgleich verschlossen gewesen", sagt René Finck, momentan Chef in der Fleischerei. "Unsere Präsenz auf dem Wochenmarkt in Lübz kann den Einbruch nicht auffangen. Deshalb versuchen wir, uns auf die Situation einzustellen, so gut es geht, produzieren zum Beispiel weniger und setzen nur eine Verkäuferin ein." Trotz aller Schwierigkeiten sei die Erneuerung der Straße durchweg positiv: "Der alte Zustand war nicht mehr zu ertragen. Außerdem ist gut, dass ein Radweg entsteht. Früher bestand die Gefahr, dass man mit den Reifen in den breiten Löchern zwischen den Betonplatten stecken bleibt - weiß ich aus eigener Erfahrung."

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