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Gadebusch: Kreis soll die Bezahlung der 40 Stellen aufstocken : Linke will mehr Geld für "Bürgerarbeiter"

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Die Bürgerarbeit könnte noch vor deren Etablierung im Landkreis NWM das Aus drohen. Davor hat die Gadebuscher Kreistagsabgeordnete Krüger gewarnt. Sie forderte eine Aufstockung der Bezahlung.

Die Bürgerarbeit könnte noch vor deren Etablierung im Landkreis Nordwestmecklenburg das Aus drohen. Davor hat die Gadebuscher Kreistagsabgeordnete Luise Krüger (Die Linke) gewarnt. Sie forderte eine Aufstockung der Bezahlung der Bürgerarbeit durch kreisegene Mittel. Denn viele Antragsteller - gemeinnützige Einrichtungen und Vereine mit Tarifbindung - könnten den Eigenanteil in den meisten Fällen nicht aufbringen. Durch die Aufstockung solle außerdem verhindert werden, dass Minilöhne im Bereich der Bürgerarbeit gezahlt würden.

Ziel der Bürgerarbeit ist es, Langzeitarbeitslose für den 1. Arbeitsmarkt fit zu machen und sie nicht drei Jahre auf einem Nebengleis älter werden zu lassen. Bund und EU stellen für das dreijährige Bundesprogramm rund 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Bis zu 40 Stellen für Bürgerarbeit sollen mit der Kreisneubildung geschaffen werden. Für die Aufstockung dieser Stellen müsste der Landkreis insgesamt 124 000 Euro pro Jahr aufbringen. Eine Finanzierung, die machbar sei, so Luise Krüger.

Noch ist die Bürgerarbeit in Städten wie Gadebusch kein Thema, aber vorstellbar, sagte gestern Bürgermeister Ulrich Howest. "Wir arbeiten mit dem Jobcenter daran, etwas auf den Weg zu bringen, damit es personell und finanziell auch bei der Bürgerarbeit passt", so Howest. Hintergrund: Die Tätigkeit muss gemeinnützig sein und darf keine regulären Jobs verdrängen.

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erstellt am 28.Jun.2011 | 11:03 Uhr

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