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Grabower Lichterfest lockte Tausende Menschen in die Eldestadt : Lichter, Lampen, Leuchten

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Die gute Nachricht zuerst: Ein Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen und Gewitter wie im vergangenen Jahr, blieb den Besuchern des Grabower Lichterfestes in diesem Jahr erspart.

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2011 | 10:19 Uhr

Die gute Nachricht zuerst: Ein Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen und Gewitter wie im vergangenen Jahr (SVZ berichtete), blieb den Besuchern des Grabower Lichterfestes in diesem Jahr erspart. Aber ohne ein paar Tröpfchen von oben ging es auch am vergangenen Freitag nicht. Doch die beiden Mini-Schauer taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Für Festkomitee-Vertreter Stefan Sternberg war es das ideale Wetter. "Nicht zu warum, um im Garten lieber den Grill anzuschmeißen und deshalb nicht zum Lichterfest zu kommen, und nicht zu kalt, um lieber zu Hause zu bleiben", sagt Sternberg. Er und die anderen Organisatoren des Festes sind rundherum zufrieden.

Viel Musik auf drei Bühnen

Das Festkomitee der Stadt ließ die Stadt zusammen mit den Gewerbetreibenden, der AG Reuter-Haus, den Kirchgemeinden und Verbänden, die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht erscheinen. Die Eldestadt verwandelte sich in einen Ort bunter Lichter, auf den großen Straßen, in den kleinen Gassen und in den Hinterhöfen flackerten große und kleine Feuer. Auch das kulturelle Angebot auf den drei Bühnen unterhielt die Besucher prächtig. Die "Band von letztens", die Musikgruppe "Country Buffet" und die Big Band der Kreismusikschule spielten auf. In der Stadtkirche lud das Hamburger Duo "Neue Horizonte" zu entspannender Musik ein. Eine Stunde vor Mitternacht gab es in der Kirche ein Nachtgebet.

Die kleine Kreuzgasse wurde für den Festabend kurzerhand in "Winkelkreuzgasse" umbenannt. Im angrenzenden Hinterhof trat die Band "Two Voices" und der Musiker Detlev Böhm mit einem Soloprogramm auf. Erstmals wurden die Konzerte aus dem Hof in der Kreuzgasse per Livestream ins Internet übertragen. Auf dem ehemaligen Piratensender und jetzigen Internetradio-Sender "Radio Northsea International" konnte die Welt zu Gast in Grabow sein. Möglich machte dies Wolfgang Mekelburg, besser bekannt als DJ Mecky. "Wir wollen, dass das Grabower Lichterfest weltweit empfangbar ist", sagte Mekelburg. Der Internetstream machte es möglich, dass die Konzerte aus der Kreuzgasse global empfangbar waren. "Es haben weit über 2000 Menschen zugehört", freute sich Mekelburg.

Auch das Grabower Museum trug einen lichterfüllten Teil zum Gelingen des Lichterfestes bei. Es wurde kurzerhand zu einem Lichtspielhaus. Es war ein einmaliges Zeitdokument zu sehen: der Film "Die goldene Eins". Der Streifen wurde 1974 auf den Straßen von Grabow und Ludwigslust für die Verkehrswacht der DDR gedreht. Das vielseitige Programm machte Lust auf das Lichterfest im kommenden Jahr. Dann vielleicht ja sogar ohne einen einzigen Tropfen Regen.

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