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Neustadt-Glewe : Lewitzstadt sucht Pächter für Lokale

vom

Die Lewitzstadt ist auf Vermarktungstour. Der Grund sind leer stehende gastronomische Einrichtungen wie das Burgrestaurant und das Restaurant „Möwe", die eine Lücke in die Tourismuspläne der Kommune reißen.

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2012 | 09:17 Uhr

neustadt-glewe | Die Lewitzstadt ist derzeit auf Vermarktungstour. Der Grund sind leer stehende gastronomische Einrichtungen, die eine Lücke in die Tourismuspläne der Kommune reißen.

Baustelle eins ist das Burgrestaurant. Es war erst Mitte 2009 eröffnet worden. Eigentümer ist die Stadt. 2011 gingen die Pächter, die zwei weitere Gaststätten in Schwerin betrieben, in die Insolvenz. "Ab September wurde klar, dass wir etwas unternehmen mussten, um Schaden von der Stadt abzuwenden", sagt Bürgermeister Arne Kröger. Neustadt kündigte also den Vertrag mit den Betreibern und verlangte die Beräumung. "Von Dritten haben wir dann das Mobiliar gekauft", so der Verwaltungschef.

Durch die Schließung des Restaurants sind viele Feiern und Veranstaltungen abgesagt worden. Trotzdem will die Kommune die Nutzung der Räumlichkeiten ermöglichen. "Das bedeutet, dass die Stadt sie zur Verfügung stellt und ein anerkannter Gastronom das notwendige Personal sowie Speisen und Getränke besorgt", erklärt Kröger. Anmeldungen über die Stadtverwaltung unter 038757-50011. Darüber hinaus hat der Bürgermeister den Ehrgeiz, das Burgrestaurant spätestens bis zum 20. Burgfest im Juni wieder zu vermieten. Dazu geht die Stadt in die Vermarktungsoffensive. Sie bietet die Lokalität im Internet an, die Mund-zu-Mund-Propaganda wird genutzt und auch noch ein Vermittler eingeschaltet.Ein weiterer Schuh, der den Bürgermeister drückt, ist das Restaurant "Möwe" direkt am idyllischen Strand des Neustädter Sees. Es wurde erst 2003 neu errichtet. Der Betreiber des Campingplatzes, der diesen übergangsweise für ein Jahr von der Stadt pachtete, hatte das Restaurant untervermietet. Nun hat er kein Interesse an einer weiteren Nutzung des Campingplatzes erkennen lassen, so dass die Stadt das Restaurant ausschreibt. Kaltmiete ist während der Saison zu tragen, in den restlichen Monaten fallen nur die Nebenkosten an. Spätestens wenn die Badesaison beginnt, sollen die Besucher des Seebades sich hier wieder stärken können.


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