Schweriner Volleyballerinnen : Lazarett lichtet sich beim SSC

Hoffen auf einen Einsatz: Nachdem Mittelblockerin Nadja Schaus (r.) zuletzt ausfiel, hofft man beim SSC, dass auch sie heute gegen Suhl wieder mit von der Partie ist. Dietmar Albrecht
Hoffen auf einen Einsatz: Nachdem Mittelblockerin Nadja Schaus (r.) zuletzt ausfiel, hofft man beim SSC, dass auch sie heute gegen Suhl wieder mit von der Partie ist. Dietmar Albrecht

Für die Volleyballerinnen des SSC kommt es in den nächsten sieben Tagen knüppeldick. Heute Abend um 19 Uhr empfangen die Mecklenburgerinnen in der Bundesliga den Tabellensechsten VfB Suhl.

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16. Februar 2011, 11:15 Uhr

Für die Volleyballerinnen des Schweriner SC kommt es in den kommenden sieben Tagen knüppeldick. Heute Abend um 19 Uhr (nicht wie gewohnt um 18 Uhr!) empfangen die Mecklenburgerinnen in der Bundesliga den Tabellensechsten VfB Suhl. Schon am Sonnabend steht das nächste Erstliga-Spiel in der heimischen Arena am Lambrechtsgrund an. Dann gastiert bereits um 14.30 Uhr VT Aurubis Hamburg in Schwerin. Das Spiel wurde aufgrund von Liveschaltungen des NDR vom ursprünglichen Beginn (18 Uhr) vorverlegt. Und dann folgt die Krönung: Am Sonntagmorgen um 9 Uhr macht sich der SSC-Tross auf nach Aserbaidshan. Denn das Hinspiel im Viertelfinale des europäischen Challenge Cups bei Lokomotive Baku ist auf den 22. Fe bruar terminiert.

"Es ist sicher schon ein Vorteil, dass wir in dieser Woche zwei Heimspiele in der Bundesliga haben. Denn die Reise nach Baku und zurück wird schon stressig genug", so SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Der Norweger und sein Team haben mittlerweile die 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende in Köpenick abgearbeitet. "Na klar, haben wir in einigen Situationen nicht clever genug agiert. Aber es war für uns auch ganz schwierig. Wir wussten bis kurz vor Spielbeginn ja gar nicht, wer von uns spielen kann. Wir haben nie so richtig den Rhythmus gefunden", so Aleksandersen. Der Schweriner Coach zeigte sich gestern aber schon etwas erleichterter. Denn das Lazarett lichtet sich. Fielen am Wochenende noch die beiden Mittelblockerinnen Anja Brandt und Nadja Schaus komplett aus und die Außenangreiferinnen Mira Topic und Vendula Adlerova waren grippegeschwächt in die Partie gegangen, so sind mittlerweile alle vier wieder auf dem Wege der Besserung. Einzig Maja Pachale droht jetzt auszufallen - wegen einer Erkältung. Und Zuspielerin Denise Hanke, die ebenfalls am Montag mit dem derzeit allseits verbreiteten Virus zu kämpfen hatte, soll wohl bis heute Abend wieder einsatzbereit sein.

Vor dem Gegner zeigen die Schwerinerinnen wie immer den nötigen Respekt. "Suhl hat eine gute Mannschaft, aber sie hat auch Höhen und Tiefen", so der SSC-Trainer. Er sei optimistisch, dass "wir ein gutes Spiel machen werden. Das haben wir ja in vielen vorherigen Partien auch gemacht." Zumal eben der VfB Suhl in Schwerin anzutreten hat. In der Bundesliga verlor der SSC in dieser Saison noch kein Heimspiel. Einzig zu Saisonbeginn das Pokal-Achtelfinale gegen Smart Allianz Stuttgart ging verloren. "Schwerin zu Hause ist immer noch etwas Anderes. Da zu gewinnen, wird schwierig", so Suhls Coach Felix Koslowski, der von seinem ehemaligen Mentor Tore Aleksandersen viel Lob bekommt: "Ich habe fünf Jahre versucht, Felix etwas mitzugeben. Es war die richtige Entscheidung von ihm, jetzt als Cheftrainer zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Felix seinen Weg machen wird."

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