Bernd Köster in Oettelin : Langfinger stehlen Tannenbäume

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Tannenbäume sind zur Weihnachtszeit begehrte Objekte. Das musste zum wiederholten Male auch Bernd Köster feststellen. Diebe sägten ihm auf seinem Privatgrundstück bislang vier Nadelbäume ab.

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16. Dezember 2010, 11:04 Uhr

Diese hatte der Oetteliner mühevoll großgezogen. "Das kotzt mich an. Jedes Jahr dasselbe. Da steckt eine Menge Arbeit hinter", sagt der 52-Jährige. Bernd Köster gießt die Bäume vor allem im Sommer immer selber, da sie auf einem Sandboden gepflanzt wurden und viel Feuchtigkeit benötigen.

Seit mehreren Jahren machen sich nun schon die Langfinger jedes Mal zur Weihnachtszeit an seinen Tannenbäumen zu schaffen. "Die kommen immer nachts", sagt Köster. Dabei seien die Bäume gar nicht für das Wohnzimmer gedacht, sondern sollen als Schmutz- und Schallschutz dienen, weil sich sein Haus nur wenige Meter von einer Bahnstrecke entfernt befindet. "Das macht schon was aus, wenn die Bäume dazwischen stehen", erklärt Köster. "Wenn ich dann nach Hause komme und sehe, dass da wieder Bäume abgenommen wurden, dann kriege ich einen dicken Hals", so der Oetteliner.

Und die Diebe werden immer dreister. Mittlerweile sei es so, dass sie sich die Bäume gleich vor Ort zurechtschneiden und die Abfälle auf seinem Privatgrundstück entsorgen. Bernd Köster schickt aber trotzdem einen sarkastischen Gruß an die Langfinger: "Wir holen unseren Baum beim Förster und freuen uns mit denen, die am Heiligabend unterm geklauten Baum ihre Kinder bescheren."

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