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Neubrandenburg: Jury und Organisatoren loben Gastgeber in MV : "Lange nicht mehr so wohl gefühlt"

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Das mit 2300 jungen Musikern teilnehmerstärkste Finale des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" ist zu Ende gegangen. Die Jurys vergaben 352 erste, 538 zweite und 688 dritte Bundespreise.

Das mit 2300 jungen Musikern bislang teilnehmerstärkste Finale des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" ist in Neubrandenburg zu Ende gegangen. Die Jurys vergaben in den verschiedenen Wertungen von Pop-Gitarre bis Harfe 352 erste, 538 zweite und 688 dritte Bundespreise, wie die Pressestelle des Wettbewerbs gestern mitteilte.

Seit Freitag voriger Woche hatten die Jugendlichen musiziert. Nach dem Abschlusskonzert am gestrigen Abend in der Konzertkirche Neubrandenburg sollen heute noch Sonderpreise im Gesamtwert von 190 000 Euro überreicht werden. Der Wettbewerb, der mit lokalen Vorspielen beginnt und bis zum Bundesfinale führt, hatte zum 48. Mal stattgefunden. Er gilt als Sprungbrett für Talente.

Mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten hat Marie-Luise Kerkau aus Woggersin im Querflöten-Duo mit Anissa Baniahmad aus Marburg einen ersten Preis erspielt. Im Wettstreit von 71 Bläserensembles mit gleichem Instrument in der Altersgruppe V (Jahrgang 1993/94) wurde insgesamt dreimal die Maximalnote vergeben; sechs weitere Ensembles erspielten sich mit je 24 Punkten ebenfalls erste Preise. Marie-Luise Kerkau ist damit die bislang Erfolgreichste unter den elf Teilnehmern des Musikschulzweckverbands Kon.centus.

Die Organisatoren lobten das hohe Niveau des Finales. Besonders stach demnach die Kategorie Klavier solo heraus. Mehr als 300 junge Pianisten schafften die Qualifikation zum Bundeswettbewerb. "Wir haben in dieser Kategorie ein Leistungsniveau angetroffen, das man beinahe als sensationell bezeichnen kann", bilanzierte der Vorsitzende Reinhart von Gutzeit. Auch die Jurys der neuen Kategorie Gitarre (Pop) hätten von einem hohen künstlerischen Niveau berichtet. Wer einen Bundespreis erringt, kommt oft einen Schritt weiter. Die Preise bedeuteten häufig die Eintrittskarte in nationale und internationale Förderprojekte, hieß es. Die Teilnehmer kamen in diesem Jahr aus allen Bundesländern und von 35 deutschen Schulen im Ausland.

Teilnehmer und Juroren lobten die hohe Qualität der Spielorte in der gastgebenden Region Neubrandenburg/Neustrelitz. "Wir haben uns schon lange nicht mehr so wohl gefühlt wie bei Ihnen", sagte von Gutzeit an die Adresse der Gastgeber. Mecklenburg-Vorpommern hat zum ersten Mal das Bundesfinale von "Jugend musiziert" ausgerichtet. Seit 1963 wird der Bundeswettbewerb an wechselnden Orten in Deutschland ausgetragen.

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erstellt am 17.Jun.2011 | 11:11 Uhr

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