zur Navigation springen

Parchim : Landkreis baut kaum noch neue Straßen

vom

Der Landkreis baut nur noch wenige Straßen neu, viel Geld frisst das Flicken von Schlaglöchern. Insgesamt 450 000 Euro kostete die Ausbesserung des 410 Kilometer umfassenden Netzes.

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2011 | 11:24 Uhr

Der Landkreis baut nur noch wenige Straßen neu, viel Geld frisst das Flicken von Schlaglöchern. Insgesamt 450 000 Euro kostete die Ausbesserung des 410 Kilometer umfassenden Netzes.

Eines der größten Straßenbauvorhaben des Landkreises Parchim der letzten Jahre ist die Umverlegung der Kreisstraße 1 von Cambs nach Retgendorf (wir berichteten). Die Bauarbeiten haben ein Volumen von etwa einer halben Million Euro. Im vergangenen Jahr investierte der Landkreis auch in die Erneuerung der 400 Meter langen Ortsdurchfahrt der K 22 in Suckow (Bahnhofstraße). Als Gemeinschaftsaufgabe von Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim/ Lübz, Gemeinde und Landkreis verschwand eine schmale Pflasterstraße. Für rund 250 000 Euro wurde eine neue breitere Fahrbahn mit einem beleuchteten Gehweg gebaut.

Die Ortsdurchfahrt Gischow im Zuge der K 25 war der dritte große Brocken im Neubaupaket. Landkreis, Gemeinde und der Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Lübz taten sich zusammen, um den vollständigen Neubau der 900 Meter langen Asphaltstraße, inklusive Entwässerungsleitung und kommunalem Gehweg zu stemmen. 630 000 Euro kostet das gesamte Projekt. Das Land fördert übrigens über das Straßenbauamt Schwerin alle drei Maßnahmen mit bis zu 65 Prozent der Baukosten.

Aus dem Etat für die Kreisstraßen musste die Verwaltung auch Investitionen in den Winterdienst bestreiten: neue Fahrzeuge für 250 000 Euro und Geräte wie Räumschilder für 39 000 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen