zur Navigation springen

Grüner Woche : Länderhalle für Gästeansturm gewappnet

vom

Eine selbstbewusste Branche präsentiert sich: Die Grüne Woche in Berlin hat seit gestern geöffnet. MV präsentiert sich als attraktiver Standort der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie als Natur- und Urlaubsland.

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2012 | 07:20 Uhr

Berlin | Eine selbstbewusste Branche präsentiert sich: Die Grüne Woche in Berlin hat gestern für das Publikum geöffnet. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich als attraktiver Standort der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie als Natur- und Urlaubsland.

"Auf keiner anderen Messe ist die Beteiligung von Unternehmen aus dem Land so groß wie hier", sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) gestern zur Eröffnung der Länderhalle auf der weltgrößten Agrarmesse. Mit 58 Ausstellern sind allerdings weniger Unternehmen aus dem Nordosten vertreten als in den Vorjahren. Sie stellen ihre Produkte und Dienstleistungen an 38 Ständen auf 1800 Quadratmetern aus. Der gemeinsame Auftritt mit einer einheitlichen Länderpräsentation unter einem Dach ist nach Ansicht des Ministers eine Erfolgsgeschichte. Die Messe biete eine einmalige Möglichkeit, sich national und international zu präsentieren und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen, sagte Backhaus. "Jeder Aussteller hat die Gelegenheit, täglich bis zu 50 000 potenzielle Kunden über die eigenen Erzeugnisse zu informieren und neue Produkte zu testen." Insgesamt werden auf der Grünen Woche über 400 000 Besucher erwartet.

Auf seinem Rundgang besuchte Backhaus unter anderem die Stände der Stralsunder Brauerei und der Handelskette Netto. Deren Unternehmensphilosophie sei deutlich auf einheimische Produkte ausgerichtet. Die Aussteller aus dem Nordosten präsentieren neben Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch- und Backwaren, Käse, Honig und Sanddornprodukte verstärkt Umwelt- und Tourismusstandorte. Dazu zählen die beiden Unesco-Welterbestätten "Alte Buchenwälder" auf dem Jasmund und im Müritz-Nationalpark.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen