Schwerin: Kunst auf Höfen in diesem Jahr zentrales Projekt

: Kultursommer wird "Höflich"

Sorgen für Stimmung: Kapusta spielt zur Eröffnung des Schweriner Kultursommers im Hof der Volkshochschule. Veranstalter
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Sorgen für Stimmung: Kapusta spielt zur Eröffnung des Schweriner Kultursommers im Hof der Volkshochschule. Veranstalter

Mit dem vieldeutigen Namen "Höflich" hat die Stadt das Kernstück des diesjährigen Kultursommers überschrieben, der Ende des Monats eröffnet wird und bis Mitte September aufwartet.

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02. Mai 2011, 09:10 Uhr

Mit dem vieldeutigen Namen "Höflich" hat die Stadt das Kernstück des diesjährigen Kultursommers überschrieben, der Ende des Monats eröffnet wird und bis Mitte September mit zahlreichen Veranstaltungen aufwartet. Das Kunstprojekt "Höflich" lädt Schweriner wie Gäste der Stadt in dieser Zeit ein, nicht nur Kultur an einzelnen Plätzen, sondern auch diese nicht selten unbekann ten Orte selbst, die Höfe der Stadt, kennen zu lernen. Konzerte, Feste , Puppenspiele, Theater und vieles mehr werden dort zu erleben sein.

"Diese Kleinode der Stadt in Form von Höfen anschauen zu können, ist ein wunderbares Konzept", lobt Kulturdezernentin Angelika Gramkow die Planungen, die das städtische Kulturbüro gemeinsam mit dem privaten Kunsthaus und Museum "Kontor" in der Puschkinstraße auf die Beine gestellt hat.

"Der Grundgedanke war es, Leute zu vernetzen, die sich eigentlich kennen, aber noch nicht miteinander gearbeitet haben", erklärt Coco Radsack vom Kontor. Das sei gelungen: Die Künstler kommen alle aus dem größeren Umkreis Schwerins, die Hofbesitzer hätten bereitwillig mitgemacht.

Und so können dank "Höflich" die Kultursommer-Besucher vom 27. Mai an bekannte und beliebte Orte wieder und neu entdecken wie den reizvollen Garten des Schleswig-Holstein-Hauses, den romantischen Hof des Konservatoriums oder den Innenhof des Doms. Aber es sind auch Orte dabei, die viele Gäste zum ersten Mal betreten wie den Hinterhof des "Textilkombinats" in der Friedrichstraße, den Biergarten der Theaterpension, das Gelände des Kunst-Wasser-Werks in Neumühle oder der Hof Medewege, das Freilichtmuseum Mueß oder die "höfliche Kunst" im Garten der Schleifmühle. Wer wissen will, wie sich Schwerin weiterentwickelt hat, sollte sich selbst ein Bild machen und sich auf dem Dreesch umsehen. Hier hat sich eine Menge getan, und so wird höflich gebeten, den neu gestalteten Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule oder das so genannte "Physikerviertel" zu besuchen.

Am Freitag, dem 27. Mai, wird auf den Hof der Volkshochschule, Puschkinstraße 13, Eröffnung gefeiert, und die Schweriner sind höflich eingeladen, bei freiem Eintritt dabei zu sein. Von 19.30 Uhr an werden die Gruppen Kwart und Kapusta zu Konzert und Tanz aufspielen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt an diesem Tag der Bauspielplatz Schwerin e. V., der ebenfalls am Nachmittag mit Spielaktionen auf die jüngsten Gäste wartet.

Bereits von 15.30 Uhr an sind auf dem Hof der Volkshochschule Tänzer, Musiker und Orchester der Musik- und Kunstschule Ataraxia zu erleben, die das musikalische Finale ihrer Projektwoche "Atraxion" mit der Eröffnung des Kultursommers verbinden. Mit dabei sind Schüler der Kindertanzkurse; "Juggs", die Juniorband des Goethe-Gymnasiums; "Sessionnoisses", junge Improvisatoren mit bekanntem Jazz und eigenen Kompositionen; die Brassband "PotzBlech", die Blechblasmusik von althergebrachten Klischees befreit, sowie Saxofonspieler, Klarinettisten und Blechbläser.

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