Kreise erhöhen Kreisumlagen weiter

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20. März 2008, 03:30 Uhr

Waren/Schwerin - Zur Finanzierung ihrer Ausgaben bitten die zwölf Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern die Kommunen immer kräftiger zur Kasse. Nach Angaben des Landkreistags in Schwerin stieg die Kreisumlage im Landesdurchschnitt innerhalb eines knappen Jahres von 39,57 Prozent auf derzeit 40,89 Prozent. Wie eine Verbands- Sprecherin am Donnerstag erklärte, sind dabei aber noch nicht alle geplanten Erhöhungen bestätigt.

Am Mittwochabend hatte der Kreistag in Waren bei der Verabschiedung seines 104-Millionen-Euro-Etats für 2008 die Umlage auf 41 Prozent angehoben. Den Angaben zufolge hatte das Schweriner Innenministerium auf einem Plus von zwei Prozentpunkten bestanden. Der Haushalt des Müritz-Kreises weist immer noch ein Defizit von 630 000 Euro aus.

Laut Landkreistag schwanken die beschlossenen und geplanten Umlagensätze, nach denen die Kommunen Gelder an die Kreise weiterreichen müssen, zwischen 38,25 und 45,89 Prozent. Die niedrigste, schon bestätigte Umlage habe Bad Doberan. In Ostvorpommern war zunächst die höchste Umlage geplant. Einem Sprecher zufolge sollen es jetzt 42 Prozent werden, die aber noch bestätigt werden müssen. Der Kreis Demmin hat den Angaben zufolge bereits 43 Prozent Kreisumlage beschlossen, in Nordwestmecklenburg liege sie bei 42 Prozent, in Nordvorpommern bei 38,3, im Uecker-Randow-Kreis bei 39,15 Prozent.

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