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11. Dezember 2017 | 11:01 Uhr

Konjunkturpaket machte es möglich

vom

svz.de von
erstellt am 15.Sep.2010 | 09:18 Uhr

Wittenburg | Die Sporthalle der Grundschule am Friedensring war sehr sanierungsbedürftig. Die Wärmeisolierung stimmte nicht, die sanitären Einrichtungen ließen zu wünschen übrig, die Elektrik, Fenster, Türen und Fußböden waren marode. Insgesamt machte das Gebäude einen sehr verbrauchten Eindruck. Bis gestern. Der Kommune war schon immer klar, dass dort am Friedensring ein großer Sanierungsbedarf bestehen würde, allein das Geld für die umfangreichen Arbeiten war im städtischen Haushalt nicht gegeben.

Gestern bekamen die Nutzer, Schüler und Lehrer der Grundschule vom Friedensring, ein komplett saniertes Turnhallengebäude von der Stadt übergeben. Als sich mit dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung die Möglichkeit einer großzügigen Förderung ergab, entschloss sich die Wittenburger Stadtvertretung, das Vorhaben der umfassenden Sanierung der Sporthalle in Angriff zu nehmen.

"Wir hatten schon Jahre vorher immer versucht, die Sanierung in den Haushalt der Stadt einzustellen, haben das aber nicht geschafft, weil wir das Ausmaß des Vorhabens kannten. Anzufangen mit Teilsanierungen bringt gar nichts. Als die Konjunkturmittel ausgereicht wurden, haben wir natürlich gleich den Antrag gestellt. Nun sind wir fertig und froh über den erreichten Stand", sagte die Kämmerin der Stadt Annemarie Mumme im Gespräch mit SVZ.

Für den Schulleiter Rüdiger Marlow war gestern ein Glückstag. "Die Turnhalle, die übrigens aus der Mitte der 1980er-Jahre stammt, ist unglaublich gut geworden. Mit der Sanierung haben wir einen großen Schritt in eine gute Zukunft unseres Schulstandortes getan. Wenn das Vorhaben jetzt nicht in Angriff genommen worden wäre, weiß ich nicht, was mit der Sporthalle, angesichts des damaligen schlechten Zustandes, in einigen Jahren geworden wäre", sagte Rüdiger Marlow und weist darauf hin, dass in der Schulturnhalle die Klassen ihren Sportunterricht bekommen. Am Nachmittag ist der Internationale Bund mit Sportgruppen in der Halle, und am Abend nutzen Judoverein und Volleyballer das Gebäude.

Infos zur Turnhallensanierung

  • Gesamtkosten: 396 000 Euro;

  • Förderung durch Konjunkturpaket II des Bundes: 250 000 Euro;

  • Eigenanteil der Stadt: 146 000 Euro;

  • Bauzeit: sechs Monate;

  • Planung: Büro Fenske aus Wölzow;

  • Umfang der Arbeiten: u.a. Erneuerung der Sanitär- und Umkleideräume, Einbau eines Behinderten WC, neue Türen und Fenster, moderne Heizungs- und Belüftugsanlage, Solaranlage zur Warmwassergewinnung, Prallschutz in der Halle, neuer Fußboden im Gymnastikraum, neues Dach mit Wärmedämmung.


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