Knut tötet Karpfen

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06. April 2008, 04:48 Uhr

Berlin - An der Tierhaltung im Berliner Zoo gibt es neue Kritik. Der Grund: Eisbär Knut, der Fisch besonders gern mag, hat zehn im Wassergraben seines Geheges lebend ausgesetzte Karpfen getötet. Der Biologe Heiner Klös vom Zoologischen Garten sagte, er habe die Aussetzung lebender Tiere im Knut-Wassergraben sofort gestoppt.

Die Tierpfleger hatten seinen Angaben zufolge allerdings die Karpfen nicht zur Eisbär-Fütterung, sondern als sogenannte „Putzkolonne“ im Becken ausgesetzt. Besucher beschwerten sich über die Szenerie. Wirbeltiere wie Fische dürften nicht lebend verfüttert werden. Eisbär Knut, der sich die Karpfen schmecken ließ, kann man dagegen keine Vorwürfe machen.

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